Nitscha

Nitscha
Wappen von Nitscha
Nitscha (Österreich)
Nitscha
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Weiz
Kfz-Kennzeichen: WZ
Fläche: 14,08 km²
Koordinaten: 47° 6′ N, 15° 43′ O47.10277777777815.719444444444359Koordinaten: 47° 6′ 10″ N, 15° 43′ 10″ O
Höhe: 359 m ü. A.
Einwohner: 1.448 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 102,84 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8200
Vorwahl: 03112
Gemeindekennziffer: 6 17 34
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Nitscha 2
A-8200 Gleisdorf
Website: www.nitscha.at
Politik
Bürgermeister: Peter Schiefer (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
12
2
1
12 
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Nitscha im Bezirk Weiz
Albersdorf-Prebuch Anger Arzberg Baierdorf bei Anger Birkfeld Etzersdorf-Rollsdorf Feistritz bei Anger Fischbach (Steiermark) Fladnitz an der Teichalm Floing Gasen Gersdorf an der Feistritz Gleisdorf Gschaid bei Birkfeld Gutenberg an der Raabklamm Markt Hartmannsdorf Haslau bei Birkfeld Hirnsdorf Hofstätten an der Raab Hohenau an der Raab Ilztal Koglhof Krottendorf Kulm bei Weiz Labuch Laßnitzthal Ludersdorf-Wilfersdorf Miesenbach bei Birkfeld Mitterdorf an der Raab Mortantsch Naas Naintsch Neudorf bei Passail Nitscha Oberrettenbach Passail Pischelsdorf in der Steiermark Preßguts Puch bei Weiz Ratten Reichendorf Rettenegg St. Kathrein am Hauenstein Sankt Kathrein am Offenegg St. Margarethen an der Raab Sankt Ruprecht an der Raab Sinabelkirchen Stenzengreith Strallegg Thannhausen Ungerdorf Unterfladnitz Waisenegg Weiz SteiermarkLage der Gemeinde Nitscha im Bezirk Weiz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Die Gemeinde Nitscha mit 1448 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) liegt in der Oststeiermark, ca. 28 km östlich von Graz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Nahe der Stadt Gleisdorf im Bezirk Weiz gelegen, ist Nitscha ein Naherholungsgebiet für die angrenzende Stadt.

Das Gemeindegebiet umfasst 4 Katastralgemeinden: Arnwiesen, Gamling, Nitscha und Kaltenbrunn.

Geschichte

Die erstmalige Erwähnung von Nitscha erfolgte am 8. März 1403 (AT-OeStA/HHStA UR AUR, 1403 III 08)- damals wurde von Erzbischof Gregor von Salzburg der Zehent von Niedern-Nitschau (nidern-nitschaw) und der Wein- und Getreidezehent von Gleisdorf dem Niklas Zink und seinem Sohn auf Lebenszeiten verschrieben!

1952 erfolgte eine Zusammenlegung der Gemeinden Kaltenbrunn-Arnwiesen bzw. von Gamling mit Nitscha. 1967 war die Zusammenlegung zur Gemeinde "Nitscha".

Politik

Gemeinderat

Seit der Gemeinderatswahl 2010 setzt sich der Gemeinderat zusammen aus:

Bürgermeister

Der Bürgermeister Peter Schiefer übernahm im Sommer 2003 das Amt von Lorenz Spielhofer.

Wappen

Wappen Nitscha.jpg

Wappenbeschreibung: Von Rot und Gold schräg geviert, aus den Spalten in verwechselten Farben gegenständig vorwärts zwei Paar Äpfel und Blattzweige, rückwärts zwei Paar Weintrauben und Weinlaub hervorbrechend.[1]
Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Mai 1999.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Landwirtschaft konzentriert sich auf Obst- und Weinbau. Drei Gasthöfe (Gh. Bergwirt, Gh. Kaltenbrunnerhof Pint und Gh. Schuster) und vier Buschenschenken (Maurer, Ramminger, Schantl, Seyfried) weisen Nitscha zunehmend als Naherholungsgebiet von Gleisdorf bzw. Graz aus. Durch die einfache Erreichbarkeit ist Nitscha sowohl im Sommer als auch im Winter starkt frequentiert.

Nitscha entwickelt sich aber auch immer stärker von einer landwirtschaftlich strukturierten zu einer reinen Wohngemeinde. Die Nähe zu den Städten Graz (30 Autominuten) und Wien (90 Autominuten) tragen das ihre dazu bei. Der Großteil der Bevölkerung pendelt zur Arbeit nach Gleisdorf bzw. Graz aus; in der Gemeinde selbst gibt es eine Tischlerei und eine Hafnerei. Bäuerliche Direktvermarkter, Buschenschenken und Gasthöfe haben sich zur Naturtour Nitscha zusammengeschlossen.

Weblinks

 Commons: Nitscha – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 50/51, 2000/2001, S. 88