Peter Rezar

Peter Rezar (* 14. Jänner 1956 in Fehring) ist ein österreichischer Politiker (SPÖ) und seit 1999 Landesrat der Burgenländischen Landesregierung. Rezar ist in der amtierenden Landesregierung Niessl II Landesrat für Soziales und Gesundheit.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und Beruf

Peter Rezar besuchte von 1962 und 1966 die Volksschule in Jennersdorf und im Anschluss von 1966 bis 1970 das Realgymnasium in Oberschützen. Danach wechselte Rezar an die Handelsakademie Feldbach, an der er 1975 die Matura ablegte. Nach der Matura studierte Rezar bis 1981 Rechtswissenschaft an der Universität Graz und promovierte zum ’’Dr. iur.’’

Nach seinem Rechtspraktikum am Bezirksgericht Jennersdorf im Jahr 1981 war Rezar von 1981 bis 1985 Vertragsbediensteter am Amt der Burgenländischen Landesregierung. 1985 wurde Rezar Beamter, 1995 ernannte man ihn zum Oberregierungsrat.

Politik

Peter Rezar ist seit 1988 Ortsparteivorsitzender der SPÖ Oberpullendorf und seit 1990 Bezirksparteivorsitzender von Oberpullendorf. Er war von 1997 bis 1999 Mitglied des Gemeinderates der Stadtgemeinde Oberpullendorf und vertrat von Juni 1990 bis Juli 1991 die SPÖ als Abgeordneter zum Bundesrat. Danach zog er in den Burgenländischen Landtag ein und wurde noch 1991 zum Obmann des Landtagsklubs gewählt. Seit 19. Mai 1999 ist Rezar Mitglied der Burgenländischen Landesregierung. Sein Ressort umfasst in der aktuellen Gesetzgebungsperiode die Bereiche Krankenanstalten, Gesundheit, Lebensmittelaufsicht, Soziales, Altenwohn- und Pflegeheime, Hauskrankenpflege/Soziale Dienste, Jugendwohlfahrt und Arbeitnehmerförderung.

Rezar ist Landesparteivorsitzender-Stellvertreter der SPÖ Burgenland seit 1992 und wurde 1993 zum Präsidenten des ARBÖ Burgenland gewählt. Peter Rezar hat auch eine freiheitliche Vergangenheit. In seinen Jugendjahren war er Mitglied in der Führungsmannschaft des RFJ-Burgenland.

Privates

Rezar ist seit 1983 verheiratet und hat einen Sohn (* 1985) und eine Tochter (* 1986).

Literatur

  • Johann Kriegler: Politisches Handbuch des Burgenlandes. II. Teil (1945–1995). Eisenstadt 1996 (Burgenländische Forschungen; 76), ISBN 3-901517-07-3.
  • Johann Kriegler: Politisches Handbuch des Burgenlandes. III. Teil (1996–2001). Eisenstadt 2001 (Burgenländische Forschungen; 84), ISBN 3-901517-29-4.

Weblinks