Pfarrkirche Auferstehung Christi (Wien-Margareten)

Auferstehung-Christi-Kirche in Margareten mit Mosaikkreuz von Clarisse Praun

Die Pfarrkirche Auferstehung Christi ist eine römisch-katholische Kirche im 5. Wiener Gemeindebezirk Margareten in der Siebenbrunnenfeldgasse 22–24.

Das Kirchengebäude nach den Plänen des Architekten Josef Vytiska wurde von 1969 bis 1971 als Stahlbetonbau in eine Wohnhausanlage eingebunden und im Jahre 1971 geweiht. Die Hauptfassade mit horizontalen Fensterschlitzen ist zurückgesetzt und hat in der Hauptachse einen leicht vorgerückten, niedrigen Glockenturm mit einem Mosaikkreuz der Mosaikkünstlerin Clarisse Praun. Der querovale Kirchenraum unter einem Hängedach hat zwei ovale Seitenkapellen. Der Altarbereich wird durch eine Halbkuppel erhöht. Die Altarwand zeigt ein Mosaik "Auferstandener Christus" von Clarisse Praun. Die Orgelempore mit einer Orgel von 1971 vom Orgelbau Walcker aus Guntramsdorf liegt über der Vorhalle. Das Taufbecken und den Tabernakel gestaltete die Malerin und Emailkünstlerin Gertrude Stöhr. Die Kreuzwegstationen aus Mosaik sind von Hermann Bauch. Eine Holzfigur Madonna mit Kind ist vom Bildhauer Franz Barwig von 1965.

Literatur

  • Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Wien. II. bis IX. und XX. Bezirk, V. Bezirk Margareten, Kirchen, Elisabethkirche, Auferstehung Christi Kirche. Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1993, Seite 208, ISBN 3-7031-0680-8.

Weblinks

48.18173333333316.352713888889Koordinaten: 48° 10′ 54″ N, 16° 21′ 10″ O