Richard Luksch

Werk von Richard Luksch am Gebäude der Hochschule für bildende Künste Hamburg

Richard Luksch (* 23. Januar 1872 in Wien; † 21. April 1936 in Hamburg) war Bildhauer, Keramiker und Kunsthandwerker.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Richard Luksch war in erster Ehe mit der russischen Malerin und Bildhauerin Elena Luksch-Makowsky, in zweiter Ehe seit 1923 mit der Ausdruckstänzerin Ursula Falke verheiratet. 1934 wurde er, wegen NS-kritischer Mitwirkung am Hamburger Künstlerfest "Krawall im All", vorzeitig aus dem Staatsdienst entlassen.

Richard Luksch gehörte der Gruppe um Gustav Klimt an, mit dem er 1905 die Wiener Secession verließ. Der berühmte Wiener Architekt Otto Wagner nennt den Fortgang Lukschs aus Wien in einem Satze mit Czeschka und Olbrich "einen großen Nachteil für die Kunst und einen großen wirtschaftlichen Nachteil für Österreich" (Quelle: Der Architekt XIV (1908)). Er schuf Arbeiten unter anderem für die Wiener Werkstätte (Ausstattung Sanatorium Purkersdorf, Palais Stoclet) und Otto Wagner (unter anderem Statuen für die Kirche Am Steinhof). Von 1907 bis 1936 war er Professor an der Kunstgewerbeschule Hamburg am Lerchenfeld (heute Hochschule für bildende Künste Hamburg).

In seiner künstlerischen Arbeit blieb er zeitlebens dem Jugendstil verbunden, sein später Stil war aber "geometrisch geschärft".

Werke

Öffentlich zugängliche Arbeiten

Medaillenoeuvre

  • 1922 Bronzeguss, 104 mm: Hermann Kümmell (Korbach 1852-1937 Hamburg), Professor der Medizin, Ordinarius für Chirurgie an der Hamburger Universität. Literatur: Salaschek 1062.
  • 1918 Bronzeguss, 98 mm: Theodor Rumpel, Professor der Medizin, Erbauer des Allgemeinen Krankenhauses in Barmbek . Literatur: Salaschek 1063.
  • 1925 Bronzeguss, 100 mm: Bürgermeister-Stolten-Medaille nach Otto Stolten (1853-1928), Bürgermeister von Hamburg. Literatur: Salaschek 1064.
  • weitere Arbeiten (Miscellanea) siehe: Sunhild Salaschek: Medaillen und Plaketten in der Hamburger Kunsthalle. Hamburg 1980, Seite 255, Nrr. 1058 bis 1061.

Literatur

Weblinks