Rudolf Moser (Politiker)

Rudolf Moser (* 6. Februar 1931 in Pöttsching) ist ein ehemaliger österreichischer Politiker (SPÖ). Moser war von 1964 bis 1987 Abgeordneter zum Burgenländischen Landtag.

Moser wurde als Sohn des Bergarbeiters Julius Moser aus Pöttsching geboren und besuchte die Volksschule in Pötsching sowie die Hauptschule in Wiener Neustadt. Danach war er beruflich als Bauhilfsarbeiter tätig. Er trat 1945 der Sozialistischen Jugend bei und wurde 1947 Mitglied der Gewerkschaft der Bau- und Holzarbeiter. 1949 wurde er zudem Mitglied der SPÖ und arbeitete zwischen 1949 und 1950 für seine neue Partei als Angestellter im Bezirk Mattersburg. Im August 1950 wechselte er schließlich als Angestellter zum ÖGB in Eisenstadt.

In der Sozialistischen Jugend wirkte Moser von 1951 bis 1962 als Landesobmann, ab 1954 gehörte er zudem dem Landesparteivorstand der SPÖ Burgenland an. Er wirkte zudem zwischen 1956 und 1975 als Leiter des Landessekretariats des ÖGB und war ab 1959 Kammerrat. Des Weiteren hatte er ab 1961 die Funktion des Obmanns und ab 1975 die des Direktors der Burgenländischen Gebietskrankenkasse inne. Zeitgleich war er 1975 Vorstandsmitglied der Arbeiterkammer Burgenland geworden. Moser engagierte sich ab 1967 zudem als Gemeinderat und hatte von 1972 bis 1991 das Amt des Pöttschinger Bürgermeisters inne. Er war vom 26. Mai 1964 bis zum 30. Oktober 1987 Abgeordneter zum Burgenländischen Landtag und wurde 1990 zum Regierungsrat ernannt.

Literatur

  • Johann Kriegler: Politisches Handbuch des Burgenlandes. II. Teil (1945–1995). Eisenstadt 1996 (Burgenländische Forschungen; 76), ISBN 3-901517-07-3