Sparafeld

Sparafeld
Sparafeld in der Mitte, links davon der Kalbling, rechts vom Sparafeld durch die Wildscharte getrennt der Admonter Reichenstein. Im Vordergrund die Mödlinger Hütte.

Sparafeld in der Mitte, links davon der Kalbling, rechts vom Sparafeld durch die Wildscharte getrennt der Admonter Reichenstein. Im Vordergrund die Mödlinger Hütte.

Höhe 2247 m ü. A.
Lage Steiermark, Österreich
Gebirge Gesäuse, Ennstaler Alpen
Geographische Lage 47° 32′ 58″ N, 14° 31′ 49″ O47.54955814.5302642247Koordinaten: 47° 32′ 58″ N, 14° 31′ 49″ O
Sparafeld (Steiermark)
Sparafeld
Typ Felsberg
Gestein Dachstein-Riffkalk
Alter des Gesteins Trias, Nor
Normalweg Von der Oberst-Klinke-Hütte über den Speikboden

Das Sparafeld ist ein Berg in den Ennstaler Alpen. Nach dem Admonter Reichenstein ist es die zweithöchste Erhebung der Reichensteingruppe und vom Admonter Reichenstein durch die Wildscharte 1903 m ü. A. getrennt. Im Gegensatz zum Admonter Reichenstein ist das Sparafeld auf unschwierigen Wegen erreichbar und auch ein Ziel für anspruchsvolle Skitouren.

Inhaltsverzeichnis

Topographie

Das Sparafeld ist östlichster Punkt eines Hochplateaus, dessen nordwestliches Ende die Riffel 2106 m und an dessen südlichster Punkt der Kalbling 2196 m darstellen. Im Ostgrat zur Wildscharte erheben sich der mächtige Sparafeld-Ostturm und von diesem durch die Fingerscharte getrennt der Sparafeldfinger.

Aufstiege

Der Normalweg führt über Steige unschwierig von der Oberst-Klinke-Hütte zum Gipfel. Der Weg zieht von der Hütte hinauf zum Kalbling-Südgrat, unter dessen Westwand vorbei zum Speikboden und weiter in Richtung Osten zum Gipfel.

Länger ist der nördliche Zustieg von der Goferhütte 978 m. Dieser Zustieg erfordert bereits Kletterei im I. Grad, außerdem können hier steile Schneefelder eine Gefahr darstellen.

Wie auf die meisten Gesäuseberge gibt es auch auf das Sparafeld zahlreiche Kletterrouten, etwa der Südpfeiler (V-), der brüchige Ostgrat von der Wildscharte aus (III+) oder diverse Kletterrouten am NO-Pfeiler. [1]

Skitour

Von der Nordseite kann das Sparafeld auch mit Skiern bestiegen werden. Der Zustieg führt von der Hintergoferalm über die Goferschütt in den Trichter unterhalb des Sparafelds und weiter über Steilhänge bis zum Gipfel. Diese Tour gilt aber als sehr schwierig und teilweise besteht auch Absturzgefahr.[2] Einfacher ist die Tour entlang des Normalwegs von der Oberst-Klinke-Hütte aus.

Weblinks

 Commons: Sparafeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Willi End: Gesäuseberge, Bergverlag Rudolf Rother, München 1988, ISBN 3-7633-1248-X, S. 566 ff.
  2. Helmut Prevedel: Schitourenführer Steiermark, über 500 Touren, 2. Auflage, Verlag Styria, Graz 1995, ISBN 3-222-12352-7, S. 84