Viktor Szilágyi

Viktor Szilágyi
Viktor Szilágyi am 30. August 2008 beim Schlecker Cup

Viktor Szilágyi am 11. August 2007 beim Schlecker Cup

Spielerinformationen
Spitzname „Figo“
Geburtstag 16. September 1978
Geburtsort Budapest, Ungarn
Staatsbürgerschaft ÖsterreicherÖsterreicher österreichisch
Körpergröße 1,96 m
Spielposition Rückraum Mitte
  Rückraum links
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Bergischer HC
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
00001999 OsterreichÖsterreich Union St. Pölten
19992000 OsterreichÖsterreich ATSV Innsbruck
20002001 DeutschlandDeutschland TSV Bayer Dormagen
20012005 DeutschlandDeutschland TUSEM Essen
20052008 DeutschlandDeutschland THW Kiel
20082010 DeutschlandDeutschland VfL Gummersbach
20102012 DeutschlandDeutschland SG Flensburg-Handewitt
2012 DeutschlandDeutschland Bergischer HC
Nationalmannschaft
Debüt am 16. Februar 1998
            gegen LitauenLitauen Litauen
  Spiele (Tore)
OsterreichÖsterreich Österreich 166 (754)[1]

Stand: Nationalmannschaft 6. Juli 2012

Viktor Szilágyi

Viktor Szilágyi [ˈviktor ˈsilaːɟi] (* 16. September 1978 in Budapest) ist ein österreichischer Handballer ungarischer Herkunft. Er spielt beim Bergischen HC im Rückraum.

Im Alter von sieben Jahren hielt er das erste Mal einen Handball zwischen den Händen. Sein Vater István Szilágyi ist 200facher ungarischer Nationalspieler und derzeit Trainer des österreichischen Erstligisten UHK Krems.

Er spielte unter anderem für TSV Bayer Dormagen und den TUSEM Essen. Nach der Lizenzverweigerung für Essen kam er vor der Saison 2005/06 zum THW Kiel, wo er jedoch aufgrund langwieriger Verletzungen kaum zum Einsatz kam. Von der Saison 2008/09 bis 2009/10 spielte Szilágyi beim VfL Gummersbach. Am 21. Dezember 2007 unterschrieb er den Vertrag bei den Oberbergischen.[2] Seit der Saison 2010/11 spielte er für die SG Flensburg-Handewitt.[3] Im Sommer 2012 wechselte er zum Zweitligisten Bergischen HC.[4]

Szilagyi ist es als erstem Handballer gelungen, mit Champions League, EHF-Pokal und Pokalsiegercup die drei wichtigsten europäischen Clubwettbewerbe zu gewinnen.[5]

Sein Debüt in der österreichischen Nationalmannschaft gab er am 16. Februar 1998 gegen Litauen. Seitdem war er bei 166 Spielen mit von der Partie.

Erfolge

  • TUSEM Essen
    • EHF-Pokalsieger 2005
  • THW Kiel
    • Deutscher Meister 2006, 2007 und 2008
    • DHB-Pokalsieger 2007 und 2008
    • Supercup-Sieger 2005 und 2007
    • Champions-League-Sieger 2007
    • EHF Champions Trophy-Sieger 2007
  • VfL Gummersbach
  • SG Flensburg-Handewitt
    • Europapokalsieger der Pokalsieger 2012
  • Auszeichnungen
    • Österreichs Handballer des Jahres 2000

Weblinks

 Commons: Viktor Szilagyi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. oehb.sportlive.at: Viktor Szilágyi
  2. Financial Times Deutschland vom 21. Dezember 2007, Gummersbach verpflichtet Viktor Szilagyi
  3. Gummersbach: Pfahl verlängert – Szilagyi verlässt den Verein. In: handball-world.com vom 14. Juli 2010
  4. Wechsel offiziell bestätigt: Szilagyi nächste Saison beim BHC In: handball-world.com vom 19. April 2012
  5. S. Boysen: Handball-Star Viktor Szilagyi - Österreicher mit der Raute im Herzen In: Spiegel-Online vom 25. September 2010