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Pinguine#

von Paula Gigerl; BG/BRG Pestalozzi, 4a; Betreuung: Camhy; 89 Punkte;

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Kopf eines Brillen-Pinguins.
Bild aus einer Reisebeschreibung der Umgebung Kapstadt aus dem Austria-Forum

Der Name Pinguin stammt entweder aus dem Walisischen "pengwyn", was weißer Kopf bedeutet, oder aus dem Lateinischen "pinguis", was übersetzt wohlernährt heißt. Die ältesten, je gefundenen Pinguinfossilien sind 45 Millionen Jahre alt. Erste Aufzeichnungen, dass Menschen Pinguine gesehen haben, kommen aus dem Jahr 1497 von Alvero Vella, der an Bord von Kapitän Vasco da Gama bei ihrer Seereise als erste Menschen über den Seeweg nach Asien gelangten. Alvero Vella beschrieb die Pinguine als Enten, die nicht fliegen können, weil sie keine Federn an den Flügeln hatten.

Pinguine ordnet man in die Gattung der Vögel und in die Familie der Flossentaucher ein. Sie können nicht fliegen, mit den Flügeln können sie aber sehr gut schwimmen und tauchen. Pinguine können beim Schwimmen bis zu 50 km/h schnell sein. Im Wasser bewegen sie sich um einiges geschmeidiger als am Land, dort sieht ihr Gang oft wie „watscheln“ aus.

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Bild aus einer Reisebeschreibung der Umgebung Kapstadt aus dem Austria-Forum
Pinguine können sich aber auch am Bauch rutschend fortbewegen. Sie leben ausschließlich auf der Südhalbkugel, dort vor allem in der Antarktis, in Südafrika, in Neuseeland, in Südamerika, und auf den Galapagos-Inseln. Da sich ihr Lebensraum großteils in sehr kalten Gebieten der Erde befindet, ist ihr Körper an das Klima angepasst und sie besitzen eine dicke Fettschicht unter dem wasserundurchlässigen Gefieder. Pinguine leben in Kolonien zusammen, große Gruppen mit über tausend Tieren. Pinguinpaare trennen sich oft jahrelang nicht, sie treffen sich jedoch jedes Jahr nur zur Brutzeit, die zwischen 33 und 64 Tage dauert. Männchen und Weibchen brüten die Eier gemeinsam aus, wobei großteils die Weibchen auf Futtersuche gehen und die Männchen brüten. Die Brutzeit beträgt je nach Art ungefähr zwischen fünf und neun Wochen.

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Brütende Brillen-Pinguine.
Bild aus einer Reisebeschreibung der Umgebung Kapstadt aus dem Austria-Forum

Pinguine ernähren sich hauptsächlich von Fischen und Krebsen, welche sie unter Wasser fressen. Die natürlichen Feinde sind im Wasser Seeleoparden und Schwertwale, am Land sind Raubmöwen die größte Gefahr für Jungtiere. Es gibt heute 18 verschiedene Pinguinarten, die zwischen 40-130 Zentimeter groß sind. Sie sind oft nach ihren Entdeckern benannt, wie zum Beispiel, der Humboldtpinguin nach seinem Entdecker Alexander von Humboldt. Am größten ist der Kaiserpinguin mit bis zu einem Meter und bis zu 40 Kilogramm, am kleinsten der Zwergpinguin mit nur 30 Zentimeter Höhe und 1,2 Kilogramm. Manche Arten (32) wie der neuseeländische Riesenpinguin sind vor vielen Jahren ausgestorben.

Wenn Pinguine das erste Mal auf Menschen treffen, sind sie nicht scheu, sondern neugierig, wie z.B. diese YouTube Video zeigt.

Webcams in der Antarktis, die Pinguine beobachten


Recherchen von Paula Gigerl:


  • Quelle 2: Pinguine. In: Brockhaus Enzyklopädie in 30 Bänden, F.A. Brockhaus, Leipzig Mannheim, 2006, Band 21, S. 489-490

  • Quelle 3: Pinguine. In: Bertelsmann Jugendlexikon in Farbe. Bertelsmann Lexikon Verlag,Gütersloh, 2000, S. 483

  • Quelle 4: Pinguinw. In: Das Lexikon für Österreich in 20 Bänden. Dudenverlag, Mannheim, Leipzig, Wien,Zürich,2006, S. 121-122

Weiterführende Informationen (die zum Thema zu passen, aber die ich nicht gelesen habe):


Eventuelle Quellen die andere gefunden haben (Bitte Namen und Quelle angeben):

Recherche von Frank:

  • Beitrag ist nett, danke!


Es gibt doch sehr viele Arten von Pinguinen, glaube ich. Das kommt nicht so gut heraus! Kannst Du da vielleicht noch was dazu als Kommentar schreiben?

-- Unbekannt, Dienstag, 19. Februar 2013, 18:33



Weiter Informationen zu den Pinguinen siehe zweiter Beitrag

-- Unbekannt, Dienstag, 11. Juni 2013, 15:11

-- Unbekannt, Dienstag, 11. Juni 2013, 15:13


Sehr schöne Bilder! Der Beitrag ist dir wirklich gut gelungen.

-- Unbekannt, Montag, 24. Juni 2013, 11:28