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Skype#

von Lisa Konrad; BG/BRG Pestalozzi, 4c; Betreuung: Buchgraber; 48 Punkte;
Skype Trademark
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Skype Logo
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Skype ist eine kostenlose IP-Telefonie-Software des Unternehmens Microsoft mit Instant-Messaging-Funktion, Dateiübertragung und Videotelefonie. Sie ermöglicht das kostenlose Telefonieren zwischen Skype-Kunden via Internet. Internettelefonate mit Kunden anderer Anbieter sind nicht möglich. In der aktuellen Version für Microsoft Windows und Mac OS X sind Konferenzschaltungen mit bis zu 25 Gesprächsteilnehmern möglich. Die zu Microsoft gehörende Plattform wird nach eigenen Angaben monatlich von mehr als 300 Millionen Menschen aktiv genutzt. In Spitzenzeiten seien 50 Millionen Nutzer gleichzeitig über Skype verbunden.

Technische Eigenschaften:

• Die Software arbeitet hinter den meisten Firewalls und NAT-Routern problemlos, da für die Kommunikation unter anderem eine Variante zur Verbindung verwendet wird.

• Skype arbeitet dabei mit jeder Standard-Headset- oder Mikrofon-Lautsprecher-Konfiguration – es wird das im Betriebssystem eingebundene Gerät erkannt.

• Bei Verbindungen von Gerät zu Gerät wird laut Skype eine Verschlüsselung mit AES-256 verwendet Geschichte

• Skype wurde im Juli 2003 von dem schwedischen Unternehmer Niklas Zennström und dem dänischen Unternehmer Janus Friis in Luxemburg gegründet.

• Sie erhielten Unterstützung durch die Draper Investment Company. Die Software selbst wurde von den Esten Ahti Heinla, Priit Kasesalu und Jaan Tallinn entwickelt. • Einer der ersten Namen für das Projekt war „Sky peer-to-peer“, was zu „Skyper“ verkürzt wurde.

• Daraus haben sie das r am Ende weggelassen und im April 2003 skype.com und skype.net reserviert.

• Bis zum 3. Dezember 2003 gab es von der Website bereits 3.355.593 Downloads der Software

• Im September 2005 kaufte eBay Skype für 3,1 Milliarden US-Dollar.

• Im Mai 2011 bekundeten Facebook, Google und Microsoft Interesse an einer Übernahme von Skype. Den Zuschlag erhielt Microsoft mit einem Kaufpreis von 8,5 Milliarden US-Dollar

• Am 6. November 2012 wurde angekündigt, dass Skype den Windows Live Messenger vollständig ersetzen wird. Verfügbare Hardware und Kompatibilität

• Festnetz

• WLAN

• Mobiltelefonie

• Skypephone

• SIP-Telefonanlagen

• Skypecast

Kritik:

• Skype ermöglicht es nicht wie andere Instant-Messaging-Anbieter, Nachrichten auch dann zu senden, wenn der Gesprächspartner gerade nicht online ist.

• In Skype werden solche Nachrichten erst übermittelt, wenn beide Gesprächspartner gleichzeitig online sind. Es gibt aber die Möglichkeit, Sprachnachrichten zu senden. Dafür muss einer der beiden Nutzer ein zahlender Kunde sein.

• Skype ist in vielen Unternehmensnetzwerken nicht zugelassen, da die eingesetzte Peer-to-Peer-Technik von den Verantwortlichen als sicherheitstechnisch fragwürdig eingestuft wird.

• Ein Skype-Konto kann nicht gelöscht werden; das wirft Fragen bezüglich des Datenschutzes auf.

• 2007 wurde Skype von gpl-violations.org erfolgreich wegen Verletzung der GPL verklagt.

• Skype kann nicht als abhörsicher gelten- Es bietet zwar die Verschlüsselung bei direkten Gesprächen zwischen Benutzern an, jedoch wollte ein Sprecher von Skype in einem Interview eine grundsätzliche Abhörmöglichkeit nicht ausschließen.

• In den Tagen vor Weihnachten 2010 kam es zu weltweiten Ausfällen für mehrere Millionen von Nutzern, die offenbar auf Probleme der internen Infrastruktur von Skype zurückzuführen waren

• Im Februar 2013 führte Skype die Möglichkeit ein, kurze Videos in Nachrichten zu integrieren. Die Neuerung wurde überwiegend negativ aufgenommen


Recherche zum Thema Skype#




  • Quelle 4: Hollecker, Paterick: Skype- Die Anleitung in Bildern; Vierfarben Verlag, Bonn 2012

  • Quelle 5: Finn, Julian: Das Buch zu Skype; O'Reilly Verlag, Köln 2012