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Frühlingsknotenblume Leucojum vernum L.#


Familie Amaryllidaceae
Gattung Leucojum L.

Leucojum vernum
Bachufer in Zell am Moos
© Wolfgang Danninger
Leucojum vernum
© Wolfgang Danninger

Name und Geschichte: Der botanische Name setzt sich aus den griechischen Würtern leukos (weiß) und ion (Veilchen) zusammen. Im Deutschen gibt es viele Bezeichnungen. Es wird manchmal mit dem Schneeglöckchen verwechselt.

Beschreibung: Diese Pflanze blüht als eine der ersten Pflanzen im Frühling in den Auen und Mischwäldern. Das Amaryllisgewächs bildet Zwiebeln als Überwinterungsorgan. Sie ist relativ einfach vom ähnlichen Schneeglöckchen zu unterscheiden, da alle 6 Blütenblätter gleich groß sind.
Die Blüten haben einen zarten Duft nach Veilchen.
Es wurden einige Sorten gezüchtet wie das "Plena" mit gefüllten Blüten.

Kultur: keine besondere Ansprüche, Boden sollte nicht zu trocken sein, ideal etwas frisch und beschattet. Verträgt Wurzeldruck schlecht.
Pflanzen dürfen nicht aus der Natur entnommen werden, da sie unter Naturschutz stehen.

Verwendung: Gartenpflanze, Frühblüher

Weitere Arten: Leucojum aestivum L. aus dem Mittelmeerraum, ist etwas größer und blüht später im Mai/Juni. Es braucht feuchten, sonnigen Standort.
Leucojum autumnale, die Herbstfrühlingsknotenblume blüht im September und Oktober. Pro Stiel sind bis zu 3 Blüten, die kleiner sind als beim heimischen Schneeglöckchen. Es braucht guten WInterschutz
Leucojum nicaense aus Südfrankreich ist nicht recht winterhart und will trockenen Boden.