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Bildhauer Adolf Wagner von der Mühl - seine Herkunft und sein Werk
Seite - 162 -
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162 Wagner von der Mühl Ausführliche Biographie von 1944 für Unterstützungsansuchen Auch für die Medien zu seinem 60. Geburtstag in diesem Jahr wurde die wohl von Wagner von der Mühl autorisierte Darstellung immer wieder über seine Berufsvertretung, das Künstlerhaus in Wien, zur Verfügung gestellt. Abschrift der in schlechter Schreibmaschinenqualität verfassten Biographie (im Akt im Künstlerhaus): Adolf Wagner von der Mühl. Sohn eines Wagnermeisters ursprünglich für das väterl. Handwerk bestimmt, kam Wagner wegen seiner Geschicklichkeit im Modellieren zum Altarbildhau- er Keplinger in Ottensheim in die Lehre und ging nach 4 jähr. Lehrzeit als Holzschnitzer auf die Wanderschaft. Vervollkommnete sich 1902/03 in d. Ma- lerschule Anton Azbè in München im Porträt- und Aktzeichnen, stud. 1903/04 in der Bildhauerklasse W.v.Ruemanns an der Münchner Akademie. Trat im Okto- ber 1904 als Gast in die Allg. Bildhauerschule Hans Bitterlichs an der Wie- ner Akad. ein, wurde Okt. 1905 Schüler in dieser Abteilung, Oktober 1908 in die Meisterklasse Edmund Hellmers aufgenommen, wo er für die Gruppe „Mut- terglück“ den Dumbapreis, für einen „Kruzifixus“ den Gundelpreis, für den Entwurf zum „Berggeist“ 1912 den Rompreis erhielt. Das Staatsreisestipendium ermöglichte ihm einen einjährigen Aufenthalt in Rom und Florenz; 1913 wieder in Wien, wurde ihm 1914 von Staate der Auf- trag zuteil, für die Breitenfelder Pfarrkirche eine lebensgroße Brunnenfigur in Stein zu meißeln; der Weltkrieg verhinderte die Ausführung. 1914 vollen- dete Wagner ein Madonnen-Bronzerelief für das Eysn-Grabmal am Mauthausener Friedhof, 1915 eine in Lindenholz geschnitzte überlebensgroße Wehrmannsfigur (derzeit benagelt im Linzer Landesmuseum). Rückte 1915 zum Wehrdienst ein, wurde 1916 felddienstuntauglich, und bekam 1917 einen neuerlichen Staats- auftrag auf eine Austria-Figur als Geschenk der österr. Regierung für die Leipziger Deutsche Bücherei. Sowohl dieses Werk wie auch ein ihm 1918 sei- tens der Allg. Sparkasse in Linz erteilter Auftrag ( 4 lebensgr. Allegor. Figuren für die Torhalle des Sparkasse-Gebäudes) kamen infolge des Umstur- zes nicht zustande. In der Nachkriegszeit betätigte sich Wagner der sich seit 1922 nach seiner Mühlviertler Heimat „Wagner von der Mühl“ nannte, vielfach als Kleinplastiker : lebhaft bewegte Bronzestatuetten „Fußball- spieler“, „Tänzerin“, „Scherzo“, „Teufel“, „Hochzeitsreise“, „Rattenfänger von Hameln“, „Sämann“, 1924 gelangte sein „Berggeist“ in Kunststein auf
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Bildhauer Adolf Wagner von der Mühl seine Herkunft und sein Werk
Titel
Bildhauer Adolf Wagner von der Mühl
Untertitel
seine Herkunft und sein Werk
Autor
Anton Brand
Verlag
Museumsinitiative Rohrbach
Datum
2014
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 4.0
Abmessungen
21.0 x 21.0 cm
Seiten
244
Kategorie
Kunst und Kultur
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