Seite - 186 - in Bildhauer Adolf Wagner von der Mühl - seine Herkunft und sein Werk
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186 Wagner von der Mühl
1953 Ansuchen um Unterstützung an das Amt für Kultur mit Darstellung des Künstlerschicksals
- Abschrift des Dokuments im Künstlerhaus:
Zl. 1310 Dir.K./Kr.
An das
Amt für Kultur und Volksbildung
Herrn Sen.Rat Dr. Kraus
Wien VIII., Friedrich Schmidtplatz 5.
Wien, den 10 September 1953
Betreff: Ansuchen um laufende monatliche Zuwendung
an Herrn Prof. Wagner von der Mühl, Wien III., Hetzgasse 20/17
Am 2. Februar 1954 zählt unser ordentliches Mitglied akad. Bildhauer Prof. Adolf Wagner von der Mühl 70
Jahre. Sein Schicksal ist typisch für das eines Österreichers. Er studierte an der Münchner und später an
der Wiener Akademie unter Prof. Bitterlich und Prof. Hellmer.
Für sein reichliches Kunstschaffen wurden ihm folgende Auszeichnungen verliehen:
1912 Rompreis
1924 Goldene Medaille der Stadt Salzburg für Porträt
1925 Staatspreis
1930 Jubiläumspreis
1932 Preis der Stadt Wien.
Einige Arbeiten des Künstlers:
Überlebensgroße Figur „Wehrmann“, Museum in Linz
Überlebensgroße Steinfigur „Berggeist“, am Bauernberg in Linz
Überlebensgroße Steingruppe „Pietà“, Urfahr
Sarkophag, Marmor, Vöcklabruck
Altar, 6 m hohes Holzschnitzwerk
Mühlviertler Bauerntanz, Holz
Großplastik „Mutter“, Stein
Brunnenentwurf „Das goldene Wiener Herz“ etc.
Porträts: Präsident des obersten Gerichtshofes Dr. Dinghofer
Prof. Ortner
Bildhauer Adolf Wagner von der Mühl
seine Herkunft und sein Werk
- Titel
- Bildhauer Adolf Wagner von der Mühl
- Untertitel
- seine Herkunft und sein Werk
- Autor
- Anton Brand
- Verlag
- Museumsinitiative Rohrbach
- Datum
- 2014
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC 4.0
- Abmessungen
- 21.0 x 21.0 cm
- Seiten
- 244
- Kategorie
- Kunst und Kultur