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Bildhauer Adolf Wagner von der Mühl - seine Herkunft und sein Werk
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200 Wagner von der Mühl 1957 Ansuchen um Förderprämie an das Bundesministerium für notleidenden Bildhauer Wagner v.d.M. Abschrift: - gleichlautend an die OÖ.Landesregierung Zl. 950 - Ze/K An das Bundesministerium für Unterricht Wien I., Minoritenplatz 5 Wien, den 22. Oktober 1957 Betrifft: Förderungspreis für akad. Bildhauer Prof. Adolf Wagner von der Mühl, Wien III., Hetzgasse 20/17 Die Gesellschaft bildender Künstler Wiens, Künstlerhaus, gestattet sich, das Bundesministerium für Unter- richt auf die schwierige wirtschaftliche und soziale Lage ihres ordentlichen Mitgliedes, Prof. Adolf Wagner von der Mühl, aufmerksam zu machen und ihn für die Gewährung einer Förderungsprämie in Vorschlag zu bringen. Prof. Adolf Wagner von der Mühl wurde am 2. Februar 1884 in Rohrbach in Oberösterreich als Sohn eines Wagnermeisters geboren. Ursprünglich für das väterliche Handwerk bestimmt, kam Wagner zu einem Altarbildhauer in Ottensheim in die Lehre. Er vervollkommnete sich an der Malschule Anton Azbè in Mün- chen im Porträt- und Aktzeichnen und studierte an der Münchner und Wiener Akademie. 1912 schloß er seine Studien mit dem Rompreis ab. Wagner von der Mühl schuf u.a. für die Realschule in Linz die Großplastik in Holz „Jesus als Kinderfreund“, für die Stadt Linz die Großplastik in Stein „Berggeist“ und die Großplastik in Holz „Wehrmann“. Eine Ter- rakottabüste Stefan Fadingers und die Modellfiguren für ein Kriegerdenkmal, die 1917 in Auftrag gegeben wurden und durch den Umsturz nicht ausgeführt werden konnten, befinden sich im Landesmuseum Linz. Im Besitz des Historischen Museums der Stadt Wien befinden sich die Porträtfigur des Schauspielrs Edu- ard Köck, doe Marmorbüste Ferdinand Exls, die Bronzebüste Leo Slezaks, eine Brunnenfigur, sowie ein Relief in Kupfer getrieben: Kaiser Karl im Untersberg. Außerdem schuf Prof. Adolf Wagner von der Mühl Kriegerdenkmäler für Freistadt, Ottensheim und Haslach, sowie für die Friedenskirche in Urfahr eine Pietà und für Hartheim einen holzgeschnitzten Altar. Besondere Verdienste erwarb sich der Künstler durch die Restaurierung des durch den Krieg oft schwer beschädigten Skulpturenschmuckes an öffentlichen Gebäuden und Kirchen u.a. der Fassadenfiguren des Kunsthistorischen Museums. Wagner von der Mühl ist seit 1923 Mitglied der Gesellschaft bildender Künstler Wiens, Künstlerhaus, in deren Ausstellungen er 1925 den Staatspreis, 1930 den Jubiläumspreis und 1932 den Preis der Stadt Wien errang, 1924 wurde er mit der Goldenen Medaille der Stadt Salzburg ausgezeichnet und 1949 wurde ihm der Professortitel verliehen. Prof. Wagner von der Mühl, der im 74. Lebensjahr steht, ist als freischaffender Künstler tätig. Seit länge- rer Zeit ist er schwer herzleidend und die geringste Anstrengung ruft sofort einen Herzanfall hervor.
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Bildhauer Adolf Wagner von der Mühl seine Herkunft und sein Werk
Titel
Bildhauer Adolf Wagner von der Mühl
Untertitel
seine Herkunft und sein Werk
Autor
Anton Brand
Verlag
Museumsinitiative Rohrbach
Datum
2014
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 4.0
Abmessungen
21.0 x 21.0 cm
Seiten
244
Kategorie
Kunst und Kultur
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