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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945
Seite - 178 -
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3 Briefe VondenHasen istheutenicht viel zuberichten, alsdassderSchnee sie natürlich wenig freut. Weil sie zu gar keinen Kräften mehr kommen. Aber es wird schon wieder die Zeit kommen, wo die Hasen Kräuter haben. St.Wolfgang,d.26.Dez.1941. N. 108)AnMariaCharlotteSweceny,St.Wolfgang,29.12.1941 M.l.H., heute ist Dein Brieferl vom 25./26. gekommen. Ich habe mich sehr gefreut, daß es Dir gut geht und daß Du gut aufgelegt bist. Gleichzeitig mit der Nachricht von Dir war auch ein Telegramm von Podehl aus Berlinda.Er teiltmirmit,daßübermeineAngelegenheitmorgen,Diens- tag, entschieden werden solle, – wieder einmal recht spät also, wenn dieGeschichtenichtdochnocheineweitereVerzögerungerfährt,was ich gar nicht für ausgeschlossen halte. Ich bin es aber schon zu sehr gewöhnt,dieWelt alsWillenundalsVorstellungzusehen,alsdaß ich michüberdergleichenDingenochwundernsollte.WelcherWilleund welche Vorstellung aber ist es eigentlich, nach denen alles geschieht? Wahrscheinlich mein eigener Wille und meine eigene Vorstellung, – wel- chebeideziemlichvieleFehlerhabenmüssen,dennesging sonst alles besser. – Gestern ist Dein lieblicher Silberbleistift gekommen, er war recht lange unterwegs. – Heute, glaube ich, kriege ich Fieber, es zieht schon so herum. Es ist eine Verkühlung. Auch Emil hat eine schwere Grippe, und der Arzt liegt gleichfalls zu Bett. Nun, höchstens, wenn ich wegfahren muß, fahre ich später von hier weg. Ich habe dem Sándor und der Mi nach Aussee telegraphiert, ob sie nicht zu Sylvester herüber- kommenwollen, ichweißabernicht, ob siees tunwerden, es istdoch recht umständlich. Bin schon neugierig, wie es mir morgen gehen wird. Mein lieberHase, ein rechtgutesNeues Jahr! St.Wolfgang, d.29.Dez.1941. N. 109)AnMariaCharlotteSweceny,St.Wolfgang,30.12.1941 M.l.H., 178
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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny Briefe 1938-1945
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Titel
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Untertitel
Briefe 1938-1945
Autor
Christopher Dietz
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2013
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-205-78887-4
Abmessungen
15.5 x 23.5 cm
Seiten
468
Kategorien
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