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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945
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4 Kommentar Lexikon der Wehrmacht. URL: www.wehrmachtslexikon.de, Eintrag „Kavallerie-Schützen-Regiment10“, abgerufenam19. Juli 2009). wirklich theoretischdenken ] ImSteinFA ist einaufden26. Juli 1938 datiertes Briefkonzept LS’ an ALH überliefert, in dem es heißt: „Trotz- demkannich Ihnennichtzustimmen,daß,weilwirnicht imStandesind wirklich theoretischzudenken,wiraufgebensollten, es zuversuchen. DieSchwierigkeiten sindwohl sehrgroßundwerden fastunüberwind- bar, wenn wir versuchen das Gedachte, zur Prüfung und Klärung in Sprache auszudrücken, die so sehr mangelhaft ist. Hätte doch eigentlich jederneueGedankeneueWortenötig.“ Le Renat oder Lerenat ] „Dafür, dass die Lernet aus Frankreich stamm- ten,wiederDichter späterglaubenwollte,findet sichkein seriöserAn- haltspunkt“(CharlotteGamber:Der„Fall“Lernet-Holenia.Wien:Heraldisch- GenealogischeGesellschaft „Adler“o.D. [1999],S.12). RenévonBar ]René I. d’Anjou(„derGute“;1409–1480) führtevon 1419–1476 den Titel eines Herzogs von Bar. „A. Lernet leitet seine ferne Herkunft aus Frankreich ab, ich glaube, von den Dauphins du Viennois, seinBlut ist,wie ich Ihnenbeschrieb, vollÜberlieferung[...]“ (Rainer MariaRilke:Brief anWitoldHulewiczs, 13.November1925.Zit. nach Rainer Maria Rilke: Briefe. 2. Band [1914–1926]. Frankfurt am Main: Insel 1950, S.479). „Le bon roi René“ spielt auch eine Rolle bei der RekonstruktionvondesEsseintes’GenealogiedurchPhilippBranis (A. Lernet-Holenia: Der Graf von St.Germain, S.215). 1943 schrieb ALH an dieNationalbibliothek inWien: „SehrgeehrteHerren, ichgestattemir die Anfrage, ob es möglich ist, in der Bibliothek Einblick zu nehmen in die von Quatrebarbes edierte, vierbändige Ausgabe der Werke des Königs René von Anjou. Für Nachricht wäre dankbar Ihr mit Heil Hitler! ergebener Lernet-Holenia“ (ders.: Brief an die Nationalbibliothek [ÖNB, SammlungvonHandschriftenundaltenDrucken,TeilnachlassAlexan- der Lernet-Holenia, Inv.Nr. 199/32-1]. o.O. 2. März 1943). Andererseits kokettierte ALH Zeit seines Lebens mit einer Identität als illegitimer Sohn ErzherzogKarl Stephans. (Rocˇek, demdieser Privatmythos in sei- ner Lernet-Biografie zur kaum mehr hinterfragten Gewissheit wird, geht sogar soweit,ALHsGesichtunddieTotenmaskeKarlStephanseinem makabren physiognomischen Vergleich zu unterziehen [siehe Rocˇek: DieneunLeben, S.30–41;366].)DieAbstammungsfragewurde inder Zwischenzeit von ALHs Neffen Alexander Dreihann-Holenia geklärt (vgl. AlexanderDreihann-Holenia:AlexanderLernet-Holenia:Herkunft,Kind- heitundJugend. In:ThomasEicher/BettinaGruber [Hrsg.]:Alexander 220
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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny Briefe 1938-1945
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Titel
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Untertitel
Briefe 1938-1945
Autor
Christopher Dietz
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2013
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-205-78887-4
Abmessungen
15.5 x 23.5 cm
Seiten
468
Kategorien
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