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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945
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4 Kommentar es zustande, eine jüdischeDameallediebösenJahrehindurch in ihrer Wohnung zu behalten. Sie hieß Dannenberg und war die Schwester des emigrierten Feuilletonredakteurs und Theaterkritikers Richard Götz, der in der von den Nationalsozialisten verbotenen Wiener Tageszeitung ‚Der Tag‘ tätig gewesen war“ (Dubrovic: Veruntreute Geschichte, S.217). Inn- grafs Hilfstätigkeiten für von den Nazis Bedrohte erwähnt auch Markus Stein, dem seine Mutter Juliane Stein (geb. Hudelist) von mehreren solchen Fällen berichtet hat (Markus F. Stein: Persönliche Mitteilung an den Verfasser [E-Mail]. Wien. 6. Nov. 2009). „Bliemerl“ heißt Inngraf schließlichbeiFriedrichTorberg (ineinemBrief an ihnvom18. Janu- ar 1947, abgedruckt in: Friedrich Torberg: Wien oder der Unterschied. EinLesebuch.München:LangenMüller1998,S.77).DerKosename, so die Herausgeber in einer Fußnote zum Brief, sei zurückzuführen auf InngrafsZeit als LeutnantbeidenAlpenjägern im1.Weltkrieg, „deren Mütze ein Edelweiß zierte“. Der promovierte Jurist trat 1928 in den Konzeptsdienst der Bundespolizeidirektion Wien als „Beamtenanwärter“ einundwurde1930zumPolizeikommissär ernannt.DieZeit zwischen 12. März 1938 bis 30. April 1945 war als „öffentliche Dienstzeit“ ein- getragen („Regierungsrat“, Polizeipräsidium Wien). 1945 trat Inngraf in den Dienst des Bundesministeriums für Inneres, wo er am 31. De- zember 1946 zum Sektionsrat ernannt wurde. Bis zu seinem Tod am 27. Oktober1960warer inderAbteilung4desBMI tätig; am1. Juli 1951 wurde er Ministerialrat (Werner Sabitzer: Persönliche Mitteilung an den Verfasser [E-Mail+KurzlebenslaufDr.Alexander Inngraf].Wien,Bun- desministeriumfür Inneres.26.Feb.2010). Inngraf istder„Dr. Inkrat“ in DoderersEinMordden jederbegeht (vgl.Fleischer:DasverleugneteLeben, S.371); Doderer-Biograf Wolfgang Fleischer über Inngraf (den er falsch „Ingraf“ schreibt): „[...] er frequentierte sozusagen schon immer die Literatencafés wie etwa das ‚Herrenhof‘ und kannte jeden Schreibenden derStadt“ (ebd.). Mimi ]Nicht ermittelt. 5)AnMariaCharlotteSweceny,o.O. [St.Wolfgang],o.D. [Anfang August1938] Brief (2S.), blaueTinte Ihren liebenBrief ]BriefNr.4. DennaturwissenschaftlichenArtikel ]Eshandelt sichdabeiumeinen vonLSdemerwähntenBriefanALHbeigelegtenArtikel (nichterhalten); 225
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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny Briefe 1938-1945
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Titel
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Untertitel
Briefe 1938-1945
Autor
Christopher Dietz
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2013
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-205-78887-4
Abmessungen
15.5 x 23.5 cm
Seiten
468
Kategorien
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