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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945
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4 Kommentar Phantom empires, S.113). – Der Doppelgänger ist ein Grundmotiv im Werk ALHs (etwa in Ich war Jack Mortimer [Berlin: S.Fischer 1933] und Die Inseln unter dem Winde [Frankfurt am Main: S.Fischer 1952]). Auch das Motiv der den Tod herbeiführenden Begegnung mit dem eigenen Doppelgänger, das der von ALH geschätzte Hugo von Hofmannsthal 1899 in seiner Reitergeschichte gestaltete, taucht in ALHs Werk immer wieder auf. Dass ALHs Schaffen vom Werk Hofmannsthals beeinflusst war, hat u.a. Reinhard Lüth gezeigt (Lüth: Drommetenrot und Azurblau, S.107). Zur – häufig falsch bewerteten – Beziehung ALH–Hofmannsthal siehe vor allem auch Daviau: Alexander Lernet-Holenia in der Kritik. Verbindungen zwischen der Reitergeschichte und Mars im Widder (im Weiteren:MW) ortetClemensRuthner: „DerRoman[steht]mit seinen kavalleristischenVisionen inderNachfolgevonRilkesCornet undHof- mannsthals Reitergeschichte [...]“ (Ruthner: Fatale Geschichte[n] im „Zwischenreich“, S.8). Heimito von Doderer – ALH gegenüber stets um Abgrenzung bemüht – kommentierte dessen Nähe zu Hofmannsthal abschätzig: „Die seltsamsteTatsachederneuerenösterreichischenLitera- turgeschichte ist die allmähliche Verwandlung des Hofmannsthal in den AlexanderLernet-Holenia,wobeidieSubstanz sichetwasvergröberte“ (Tagebucheintragvom4.6.1953,Ser.n.14.082ÖNB,zit.nachWendelin Schmidt-Dengler:Österreichals Wille,UnwilleundVorstellung. Lernet- HoleniaunddieösterreichischeLiteratur. In:ThomasHübel/Manfred Müller/GeraldSommer[Hrsg.]:AlexanderLernet-Holenia.Resignation und Rebellion. „Bin ich denn wirklich, was ihr einst wart?“ Beiträge des WienerSymposions zum100.GeburtstagdesDichters [Studies inAustrian Literature, Culture And Thought]. Riverside, CA: Ariadne Press 2005, S.12–24,hierS.23). VondenFilm-Leuten ]Vermutlich stehendie „Film-Leute“ imZusam- menhangmitdemFilmprojektMonaLisa, andemALHseitdemFrühjahr 1939 im Auftrag Carl Froelichs arbeitete (siehe auch S.234, Anm. zu die MonaL.)–zuFroelich sieheS.245,Anm.zuCarl Froelich. aus Hr. ] Hochrotherd, Landsitz der Familie Sweceny/Stein im westli- chenWienerwaldbeiBreitenfurt, vgl.Kap.6.6.3. denwunderschönenArtikel des Führers ]Gemeint istderam16. Juli 1939 in der Berliner Ausgabe des Völkischen Beobachters erschienene Artikel Hitlers über die „Neue Reichskanzlei“ und ihren „genialen Ar- chitekten“ Albert Speer. Mit der darin enthaltenen „dreisten Legende vonder ,märchenhaftenBaugeschwindigkeit‘ griffenHitlerundSpeer (vermutlichunbewußt)aufeinenseitdemMittelalterverbreitetenTopos 237
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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny Briefe 1938-1945
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Titel
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Untertitel
Briefe 1938-1945
Autor
Christopher Dietz
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2013
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-205-78887-4
Abmessungen
15.5 x 23.5 cm
Seiten
468
Kategorien
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