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erhalten). V. war der Sohn Adolf Vetters (vgl. S.224, Anm. zu Vater
Vetter); er studiertebei JosefFrankundOskarStrnadArchitekturund
war in Wien als Architekt und Publizist tätig, bis er 1938 seiner jüdi-
schen Frau Jadwiga Orsul wegen seines Amtes enthoben wurde. Die
Swecenys waren dem flüchtenden Ehepaar bei der Auflösung ihrer Woh-
nung behilflich. 1948 erhielt V. schließlich einen Ruf an das Carnegie
Institute of Technology in Pittsburgh, wo er bis zu seinem Tod lehrte.
V.s Briefe an LS sind von großem Humor und tiefer Verbundenheit,
aberauchvon tiefemHeimwehgeprägt.MilanDubrovicwürdigteden
vielseitigen „Architekturphilosophen“ und Freund in seiner Veruntreuten
Geschichte als umfassend gebildet, sozial überaus begabt, voll von Witz
undBegeisterungsfähigkeit; er zitiert zudessenCharakterisierungaus
einerWürdigungderCarnegieReview: „Niemand,dereinmalmitHans
Vetter zusammentraf, ist der gleiche geblieben, sei es als Student, als
sein Kollege oder als sein Freund“ (Veruntreute Geschichte, S.147). Otto
C. Swecenys Vater Otto war mit einer gebürtigen Vetter, Clara (1870–?),
verheiratet; derenVaterwiederumwarAdolfKarlVetter (1843–1914).
Eine Verwandtschaft zwischen diesen Vetters und Hans A. Vetter konnte
nicht ermitteltwerden,dessenzweiterVornameAdolf legt eine solche
jedochnahe.ClarakönnteetwadieSchwester vonV.sVaterAdolfVetter
(vgl. S.224,Anm.zuVaterVetter)gewesensein.ZuV. siehevorallem
auchwww.architektenlexikon.at/de/664.htm.
Roman für die „Wehrmacht“ ] Die NS-Zeitschrift Die Wehrmacht er-
schien 1936–1944 in Berlin. In ihr fanden sich u.a. Propaganda-Artikel,
Rätsel, aber auch Roman-Vorabdrucke. Seit Februar 1938 wurde die
Zeitschrift vom Oberkommando der Wehrmacht (OKW) herausgegeben;
„Hauptschriftleiter“ war Bernd E. H. Overhues. Im Oktober 1941 er-
schiendort eineFrühfassungvonBSalsVorabdruck (vgl. S.236,Anm.
zudas4te Kapitel des ,Doppelgängers‘).
Olga ]OlgaLeitner.
einenHasen ]Vgl.Kapitel 2.2.7.
48)AnMariaCharlotteSweceny,o.O. [St.Wolfgang],o.D. [ca.
4.7.1940]
Brief (1S.), blaueTinte
ZUR DATIERUNG: AusgehendvonderDatierungdesBriefsNr.46könn-
te sich die Formulierung „vom Dienstag, vermute ich“ auf den 2. Juli
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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Briefe 1938-1945
- Titel
- Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
- Untertitel
- Briefe 1938-1945
- Autor
- Christopher Dietz
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2013
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC-ND 4.0
- ISBN
- 978-3-205-78887-4
- Abmessungen
- 15.5 x 23.5 cm
- Seiten
- 468
- Kategorien
- Weiteres Belletristik