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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945
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4 Kommentar (K. Müller: Karl Heinrich Waggerl, S.259). Zu W.s Siebziger schrieb ALH kokett imKurier (12.Dez.1967): „Ichwollte, ichkönnte soentzücken- deEnten,dieaufdemBadewasser schwimmen, schnitzenwieDuund Truhen bemalen und Silhouetten schneiden – dann hätte ich weitaus weniger Unsinn geschrieben“ (Alexander Lernet-Holenia: Brief an die Redaktion des Kurier [WienB, Handschriftensammlung, Teilnachlass Ale- xander Lernet-Holenia (M09H), ZPH 630, Briefean Redaktionen]. o.O. 12.Dez.1967). Grete L. ] Grete Lanz (1910–1995), seit 1941 mit Waggerl befreundet, war Geschäftsführerin des gleichnamigen Salzburger Trachtenmode- herstellers (zurPersonvgl.TheklaWeissengruber:ZwischenPflegeund Kommerz. Studien zum Umgang mit Trachten in Österreich nach 1945. Berlin et.al.: LIT Verlag 2005, S.153ff.). Waggerl plante 1939/40 ein Volkskunstbuch, zu dem ihn der Tyrolia Verlag bereits 1936 angeregt hatte. Das Projekt hatte den Titel Kunst, die im Volke lebt. Volkskunst, Wohnweise und und bäuerliches Brauchtum (K. Müller: Karl Heinrich Waggerl, S.230) – L. wird ihm dabei als „Trachten-Fachfrau“ manch brauchbarenHinweisgelieferthaben.Über sie lernteWaggerl inSalz- burgzahlreicheneueundeinflussreicheLeutekennen(vgl. ebd.,S.282). Es existieren Briefe Waggerls an L. aus den Jahren 1941–1973. Seit 1938besaßL.aucheineWohnung imHochhaus inderHerrengasse (vgl. Meder/Eiblmayr:HausHoch, S.141). jene Stelle in Salzburg ] Siehe oben, Anm. zu den Waggerl. LS schreibt an ALH in einem undatierten Konzept: „Morgen oder übermorgen kommt die Gretl Lanz nach Wien – da werde ich ihr alles auseinan- dersetzen und auf die 2 Punkte besonderes Gewicht legen daß 1. Deine Stelle in Salzburg für Dich freigehalten wird und 2. im Augenblick woDu ihn[Waggerl,C.D.]verständigst, daßDudafür frei bist,Deine AnforderungmitNachdruckbetriebenwird.“ das Regenfaß ] In Hochrotherd, siehe auch S.315, Anm. zu auf der Terrasse. die Leiter ]Nicht ermittelt. Eure Sachen ein wenig verteilen ] Wohl wegen der Bombengefahr zwischen der Wiener Wohnung im Herrengassen-Hochhaus und dem Landsitz in Hochrotherd. Letzterer diente den Kindern der Familie Stein inden letztenKriegsmonatenalsVersteck (vgl.Kap.6.6.3). hat Kleist zum Schluß gelebt ] Der deutsche Dramatiker, Erzähler und Lyriker Heinrich von Kleist (1777–1811) lebte vom Herbst 1809 bis zu seinem Freitod am Wannsee in der Mauerstraße 53 (Berlin-Mitte). 321
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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny Briefe 1938-1945
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Titel
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Untertitel
Briefe 1938-1945
Autor
Christopher Dietz
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2013
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-205-78887-4
Abmessungen
15.5 x 23.5 cm
Seiten
468
Kategorien
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