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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945
Seite - 335 -
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6 MariaCharlotteSweceny:Versucheines Porträts 6.1 Vorbemerkung Ein Porträt Maria Charlotte Swecenys ist kein leichtes Unterfangen; dennoch soll es hier unternommen werden, um das wenige, das der Leser der Briefe zwischen ihr und Alexander Lernet-Holenia über sie erfährt, zu mehren. Der Intention der vorliegenden Arbeit – die in erster LinieeineBriefedition ist–undvorallemauchdermagerenQuellenlage geschuldet istdabeidieTatsache,dassdieAnnäherungfragmentarischen, skizzenhaften Charakter hat – „Von Quellen zu sprechen, heißt von Lücken zu sprechen.“1 Weder kann hier ein Leben in seiner Gesamtheit überblickt –geschweigedennwiedergegeben–nochein „wahres“Bild gezeichnet werden. Wo es sinnvoll erschien, kommt die Porträtierte in ihren Briefen, Konzepten und Aufzeichnungen selbst zu Wort, vor allem dort, wo es gilt, Bezüge zu den kulturellen und historischen Hintergründen ihrer Entstehungszeit zu verdeutlichen. Der in den Fokus genommene Zeitraum beginnt mit der Geburt von Lottes Großvater MarkusStein1845undendeteinhundert JahrespätermitdemEndedes ZweitenWeltkriegs–dasgleichzeitigauchdasEndedesBriefwechsels zwischen Lotte Sweceny und Alexander Lernet-Holenia markiert – bzw. mitdemTodLotteSwecenys imJahr1956. Nebendenhier ediertenBriefen selbst sind rundachtzigKorrespon- denzstückevonDritten2 anLotteSwecenydiewichtigstenQuellen,die für diese Arbeit zur Verfügung standen. In Lotte Swecenys Nachlass imStein-Familienarchivfindensichaußerdemzahlreicheengbeschrie- bene Zettel mit tagebuchartigen Aufzeichnungen, Literaturexzerpten, Horoskopen, Einkaufslisten und dergleichen mehr, weiters Rechnungen, Visitkarten, diverse Werbebroschüren und Ähnliches. Die darin über- 1 Bernhard Fetz: Der Stoff, aus dem das (Nach-)Leben ist. Zum Status biographischer Quellen. In:ders. (Hrsg.):DieBiographie –ZurGrundlegung ihrerTheorie. Berlin–New York:WalterdeGruyter2009,S.103–156,S.106. 2 UnterdenAbsendern sindetwaderBildhauerGüntherBaszel vonSzászkabánya(1902– 1973), der bereits erwähnte Schriftsteller und Drehbuchautor Gerhard T. Buchholz (vgl. S.284,Anm.zu Buchholz), derArzt undLernet-FreundAlexanderHartwich (vgl. S.246, Anm. zu Sándor), der Architekt Hans A. Vetter (vgl. S.257, Anm. zu mit Hans), der HotelierOttoM.deBrioschi (Datennicht ermittelt)undzahlreicheandere. 335
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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny Briefe 1938-1945
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Titel
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Untertitel
Briefe 1938-1945
Autor
Christopher Dietz
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2013
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-205-78887-4
Abmessungen
15.5 x 23.5 cm
Seiten
468
Kategorien
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