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6 MariaCharlotteSweceny:VersucheinesPorträts
Eigenschaft alsProkuristdesWienerVerlags „JuliusKlinkhardt&Co.“
vonHermannManzgekaufthatte.63
So war Markus Stein von allem Anfang des Bestehens unserer
„Gesellschaft“ an ihrem Aufstieg unmittelbar beteiligt. [...] Der Er-
forschung der Geschichte des österreichischen Protestantismus galt
Steinsunvermindertes Interesse. [...] In seinerumfassendenVer-
lagsarbeiterblickteerzugleicheineKulturmission,dieerĂ–sterreich
unddemdeutschenVolkstumgegenĂĽber zuerfĂĽllenhatte.64
Markus’ Enkelin Marion schreibt über die Rolle der Religion in ihrer
Familie:
I have no recollection of my father’s [Erwin, C.D.] family being
consciouslyawareof their Jewishorigins.His father[Markus,C.D.]
converted, as Iunderstand it, forpractical reasonswhenhe setup
theManzVerlag inVienna.All ofhisoffspringmarriedNon-Jews.
My fatherwas inname, thoughnot inpractice, aCalvinistProtes-
tant. [...] Religion as such was never discussed, but Christmas
andEasterwerecelebrated theusualAustrianway–Advent,das
Christkinderl, derWeihnachtsbaum,derOsterhaseand theannual
ritualofvisitingmygrandparent’sgraveonChristmaseve, followed
by supper of Karpfen. I believe that my Austrian family was totally
integrated.65
6.2.4 VomGeschäftsführer zumTeilhaber
Seit 1883 hieß die Wiener Filiale also nun „Manz’sche k.u.k. Verlags-
und Universitätsbuchhandlung (Julius Klinkhardt & Co.)“. Markus Stein
wurde vom Geschäftsführer zum Teilhaber und setzte (unter teilwei-
ser Fortführung des Manz’schen Verlagsprogramms) die vorwiegend
pädagogischeVerlagsliniedesprotestantischgeprägtenLeipzigerMut-
terhauses fort – kein leichtes Unterfangen, waren doch in Wien mit
den Häusern Hölder und Tempsky bereits Verlage auf diesem Gebiet
tätig. Dabei half ihm die freundschaftliche Verbindung zu namhaften
Pädagogen seiner Zeit, darunter Friedrich Dittes (1829–1896). Seine
63 Mumelter:DieGeschichtedesVerlagshausesManz, S.84.
64 V[ölker]:MarkusStein†,S.167f.
65 Brezinka:ErwinStein, S.138(BriefMarionSteinsanThomasBrezinkavom25.März
2003).
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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Briefe 1938-1945
- Titel
- Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
- Untertitel
- Briefe 1938-1945
- Autor
- Christopher Dietz
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2013
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC-ND 4.0
- ISBN
- 978-3-205-78887-4
- Abmessungen
- 15.5 x 23.5 cm
- Seiten
- 468
- Kategorien
- Weiteres Belletristik