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6.5 Nachdem„Anschluss“
strukturen wiederhergestellt und die Geschwister öffentliche Gesell-
schafter.211 Einzeln zeichnungs- und vertretungsbefugt waren jedoch
nurRobertundWalterStein sowieweiterhinBerthaPohl,212 Charlotte
SwecenyundEdithHilscherwaren„stilleGesellschafterinnen“.213
An seinen im schweizerischen Prangins lebenden Freund Albert Ro-
senberg schreibt Robert Stein im November1945 aus dem zerbombten
Wien: „Es bleibt uns also nicht Anderes übrig als uns darüber zu freuen,
dass wir von den Nazi’s befreit sind, das ist gewiss sehr viel, ja sogar
unendlich viel, denn wahrscheinlich hätten sie mich ja doch eines schö-
nen Tages, wenn es anders gekommen wäre, in ein besseres Jenseits
befördert.“214
happel, Geschäftsführer der Korporation der Wiener Buch-, Kunst- u. Musikalienhändler
[SteinFA].Wien.22.Okt. 1945).
211 Mumelter: DieGeschichtedesVerlagshausesManz, S.194.
212 BerthaPohl erhielt außerdemeinezehnprozentigeGewinnbeteiligung.
213 Mumelter: DieGeschichtedesVerlagshausesManz, S.195.
214 RobertStein:Brief anAlbertRosenberg (SteinFA).Wien.20.Nov.1945.
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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Briefe 1938-1945
- Titel
- Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
- Untertitel
- Briefe 1938-1945
- Autor
- Christopher Dietz
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2013
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC-ND 4.0
- ISBN
- 978-3-205-78887-4
- Abmessungen
- 15.5 x 23.5 cm
- Seiten
- 468
- Kategorien
- Weiteres Belletristik