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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945
Seite - 391 -
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6.6 MariaCharlotteStein (verh.Sweceny) inderLotteunder sichbeiKriegsausbruchbefanden, zumVorbild.261 Im Sommer 1942 schließlich war Lotte Sweceny ihm beim Erstellen des Manuskripts der Trophae behilflich, indem sie die ihr aus Berlin und St.Wolfgang übermittelten Gedichte ordnete und in Form brachte.262 Nicht nur dies wird der Grund gewesen sein, warum Lernet ihr die Trophae, das ihmliebste seinerWerke,widmete.263 6.6.3 Hochrotherd:RefugiumimWienerwald Nach dem „Anschluss“ 1938 kauften Lotte und O.C. Sweceny sowie LottesBruderWalterSteinvonAnnaFreud264,dienachEnglandemigrie- renmusste, einvomArchitektenFelixAugenfeldumgebautes „uraltes behäbiges Bauernhaus“265 in Hochrotherd im Wienerwald (heute zu Breitenfurt bei Wien).266 Der Architekt Hans A. Vetter, ein enger Freund des Ehepaars Sweceny, vermittelte den Kauf; O.C. Sweceny war der „arische“ Strohmann bei der Transaktion.267 Das Haus verfügte über einengroßenGrundmitBaumbestand;verwaltetwurdeesvoneinem dauerhaftdortwohnendenEhepaarnamensFadenberger.268 Mannutz- te das Anwesen vor allem im Sommer zum Sonnenbaden, Lesen und Beisammensein.269 Meist fanden sich dort eben jene Freunde ein, die gemeinsam mit den Steins das Hochhaus in der Herrengasse bewohnten und imnahegelegenenCaféHerrenhofverkehrten.270 ZuBekanntheit 261 SiehehierzuausführlichKap.2.2.4. 262 Vgl. dieBriefeNr.141,Nr.142undNr.152. 263 Vgl. S.71. 264 TochterSigmundFreuds,Psychoanalytikerin (1895–1982).AnnaFreudkehrte inder 1950er-und1960er-JahrennochmehrmalsalsGast in ihrgeliebtesLandhauszurück (Markus F. Stein: Persönliche Mitteilung an den Verfasser [Tonbandprotokoll]. Wien. 16. Juli 2009). 265 Dubrovic: VeruntreuteGeschichte, S.262. 266 Vgl.Abb. 16. 267 Markus F. Stein: Persönliche Mitteilung an den Verfasser (Tonbandprotokoll). Wien. 14.Aug.2009. 268 Markus F. Stein: Persönliche Mitteilung an den Verfasser (Tonbandprotokoll). Wien. 16. Juli 2009. 269 Vgl. dieAbb. 14und 15. 270 „Erika’s [Kriechbaum] Freund [M. Dubrovic], unser Epikuräer hat an den Schläfen eineMengeGrau;mit ihm, ihr,Blümerl [A. Inngraf],Mimi,manchmalMax[Fellerer] u. Walter [Stein], ab und zu ein Outsider, der vielleicht herpassen könnte, ist unser Umgangziemlicherschöpft“(MariaCharlotteSweceny:BriefkonzeptanHans[A.Vetter] [SteinFA]. o.O. [Wien]. o.D. [Herbst1938],AnmerkungenC.D.). 391
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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny Briefe 1938-1945
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Titel
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Untertitel
Briefe 1938-1945
Autor
Christopher Dietz
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2013
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-205-78887-4
Abmessungen
15.5 x 23.5 cm
Seiten
468
Kategorien
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