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Im Namen der Emanzipation - Antimuslimischer Rassismus in Österreich
Seite - 173 -
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5      »IslamgleichProblem« 173 Wortwahl,DuktusundProsodie–etwadasSeufzenimletztenSatz–weisen auchhierdaraufhin,dassdieStereotypisierung,das»Abfärben«derinterna- tionalenEntwicklungenaufdieDarstellungvonMuslimInnen inÖsterreich. Alsetwasbedauernswertesbeurteiltwird.AufNachfragebekräftigtdie Jour- nalistin: »Das ist durch den Terror… alsowie gesagt, es hat bei 9/11 begonnen und durchdie latenteGefahr vonTerror, das geht jaweiter eben, ist es total in denVordergrundgerücktundhatquasisoeinGut-und-Böse-Schemaentwi- ckelt auch.Unddie schlechtenundnegativenundkonfliktbehaftetengro- ßenThemenpassierenimMomentindermuslimischenWelt.« (D1f) Dazukommt,dassdieVerknüpfungzwaralsverbreitetan-undwahrgenom- menwird,dieBefragtensichdieseVerknüpfungaberganzüberwiegendnicht zu eigenmachen.Wie obendargestellt lassen sich eherMomente der kriti- schenDistanzierungerkennen.ExemplarischäußertesichdazueineJourna- listinzurFrage,wiesiedieBerichterstattungzumThemaIslaminÖsterreich insgesamtbeurteile: »Ja,wasmirauffällt ist,dassdieGrenzenzwischenReligionundpolitischem Extremismushiermanchmalverschwimmen.Also,derBegriffIslamistjaim Begriff Islamismusdrinnen, aberwennmandahalt einfachnicht aufpasst undsehrvereinfachenddarstellt,weißmanhaltnicht,obdasnichtfalschbei den Leuten ankommt.AlsodieseGrenzen, finde ich, verschwimmenöfter. Aberesistseltenso,dassichirgendwieeineZeitungdurchblättereundmich wirklichärgere,dass ichmirdenke,dasgeht jetztüberhauptnicht.Alsoes gibtsolcheExtremfälle,aberwasmichauchanderPolitikstörtist,dassnicht wirklichsaubergenuggetrenntwird.« (A1f) ÄhnlicheinRedakteur,derdiePraktikeneinergroßenBoulevardzeitungkri- tisiert: »AuchinderKronegibtesimmerwiederBerichte,wodasganzundgarnicht gelingt,woeinfachnurheißt:dassindMuslimeunddassindTerroristenund diesindböseundmanmusssichverteidigen.Punkt.« (B1m) AlsdrittesBeispielkanndasErfahrungswisseneinesJournalistenherangezo- genwerden,deraufdieFragenachKonfliktenoderUnstimmigkeiten inner- halbderRedaktionantwortet:
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Im Namen der Emanzipation Antimuslimischer Rassismus in Österreich
Titel
Im Namen der Emanzipation
Untertitel
Antimuslimischer Rassismus in Österreich
Autor
Benjamin Opratko
Verlag
transcript Verlag
Ort
Bielefeld
Datum
2019
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-8394-4982-0
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
366
Schlagwörter
Rassismus, Österreich, Islam, Moslem, Fremdenfeindlichkeit, Religion
Kategorien
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