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Anton Kuh - Biographie
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312 und Hinde Ester mosaischer Religion ist.29  – Arnolt Bronnen stellt nicht nur am 4. November 1930 in der »Deutschen Allgemeinen Zei- tung« klar, daß er »Deutscher (im rassischen, nicht nur im staatsbürger- lichen Sinne) und deutscher Abstammung« sei, sondern auch wieder- holt in Abrede, daß Ferdinand Bronner sein leiblicher Vater sei (was von seiner Mutter im November 1930  – notariell beglaubigt  – bestätigt wird). Erneut, als er 1937 als »Halbjude« aus der Reichsschrifttums- kammer ausgeschlossen wird, und 1941 in einem Vaterschaftsprozeß, dessen Urteil ihm seine »arische« Abstammung attestiert (sein  – ver- meintlicher  – Stiefvater wird darin als »Dr. Ferdinand Israel Bronner« bezeichnet30).  – Das Resümee Barbara Bronnens: »Was Vater und Sohn im alltäglichen Leben nicht fertigbrachten, das schaffen sie jetzt ange- sichts der tödlichen Gefahr, auf die sie zugehen: ein perfektes Duo in einem existentiellen Spiel, bei dem sie Kopf und Kragen riskieren. […] Zwei Dramatiker, die um des Überlebens willen eine makabre Komödie inszenieren, zu der der junge und begabtere die Idee liefert, die Mutter als Zeugin gewinnt und den Vater zum Mitspieler macht.«31
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Anton Kuh Biographie
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
Anton Kuh
Untertitel
Biographie
Autor
Walter Schübler
Verlag
Wallstein Verlag
Ort
Göttingen
Datum
2018
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8353-3189-1
Abmessungen
13.8 x 22.2 cm
Seiten
576
Kategorie
Biographien
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