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fe. Stattdessen laufen zwei Stoffkanten glatt nach
unten und lenken die Aufmerksamkeit wieder zu-
rück zum Gesicht. Die posthum entstandene Por-
trätbüste zeigt Schrödinger etwa in dem Alter, in
dem er die nach ihm benannte Schrödinger-Glei-
chung entdeckt hatte. Welz gestaltet die Büste
allerdings mit einer gewissen Strenge und Küh-
le und gibt den Nobelpreisträger viel stärker als den nach innen gekehrten Denker wieder, als der
er auf den zahlreichen Fotos, die es von ihm gibt,
erscheint. Die Büste zeigt Schrödinger auf eine
völlig andere Weise, als er den meisten Öster-
reichern bekannt war und ist: Sein Porträt zier-
te ab 1983 auch die 1000-Schilling-Banknote.
Schrödinger erscheint dort älter und weitaus as-
ketischer (Abb. 14).
martin
engel144
Abb. 13: Ferdinand Welz, Denkmal für Erwin Schrödinger im Arkadenhof der Universität Wien/Porträtfoto von Schrödinger.
Abb. 14: 1000-Schilling-Note mit dem Porträt von Schrödinger.
Open Access © 2018 by BÖHLAU VERLAG GMBH & CO.KG, WIEN KÖLN WEIMAR
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Der Arkadenhof der Universität Wien und die Tradition der Gelehrtenmemoria in Europa
- Titel
- Der Arkadenhof der Universität Wien und die Tradition der Gelehrtenmemoria in Europa
- Herausgeber
- Ingeborg Schemper-Sparholz
- Martin Engel
- Andrea Mayr
- Julia Rüdiger
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- WIEN · KÖLN · WEIMAR
- Datum
- 2018
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY 4.0
- ISBN
- 978-3-205-20147-2
- Abmessungen
- 18.5 x 26.0 cm
- Seiten
- 428
- Schlagwörter
- Scholars‘ monument, portrait sculpture, pantheon, hall of honour, university, Denkmal, Ehrenhalle, Memoria, Gelehrtenmemoria, Pantheon, Epitaph, Gelehrtenporträt, Büste, Historismus, Universität
- Kategorien
- Geschichte Chroniken