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Autonomes Fahren - Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
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25312.5 Welche Einsatzmöglichkeiten sehen Privatpersonen für autonome Fahrzeuge? zeugen substituiert werden könnten. Daher thematisiert die Erhebung in einer der ersten Fragen die grundsätzliche Bereitschaft, das bevorzugte Verkehrsmittel durch ein auto- nomes Fahrzeug zu ersetzen – zunächst ohne eine Differenzierung. Im weiteren Verlauf wird zusätzlich für die jeweiligen Nutzungsszenarien erhoben, ob die Befragten sich vor- stellen könnten, ein entsprechendes Fahrzeug generell zu nutzen bzw. ihr bevorzugtes Verkehrsmittel durch ein autonomes Fahrzeug zu ersetzen. Die Ergebnisse wurden auch daraufhin untersucht, ob sich signifikante Unterschiede im Antwortverhalten der Be- fragten in Abhängigkeit von ihren soziodemografischen Eigenschaften und Einstellungen nachweisen lassen.1 Ent sprechende statistische Kennwerte zeigen auf, dass bei einer Inte- gration in die Modelle eine Unterscheidung des Verhaltens anhand dieser Kriterien vor- genommen werden sollte – die konkrete Stärke oder Richtung der Wirkung ist zunächst zweitrangig. Die jeweiligen Antworten für den Ersetzungswunsch sind in Abb. 12.1 dargestellt und entsprechen in der Tendenz dem generellen Einsatzwillen (s. Kap. 31). Auffällig ist, dass die Mehrheit der Befragten sich eher nicht bis gar nicht vorstellen kann, einem autonomen Fahrzeug den Vorrang vor ihrem bisherigen Standardverkehrsmittel zu geben. Weniger als 15 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, ein – wie auch immer geartetes – auto- nomes Fahrzeug überwiegend oder ganz als Ersatz nutzen zu wollen. Während bei der generellen Aussage der Anteil der unentschiedenen Befragungsteilnehmer sehr hoch aus- fällt, sinkt der Zustimmungswert in den Szenarien deutlich und unterscheidet sich statis- tisch signifikant zwischen den einzelnen Szenarien. Mit nur rund einem Viertel positiver Antworten sticht das Vehicle-on-Demand dabei als besonders skeptisch betrachteter An- wendungsfall heraus. Dem Vollautomaten hingegen stehen die Befragten im Durchschnitt am positivsten gegenüber. 1 Als statistisch signifikant werden nachfolgend Unterschiede aufgeführt, die bei einem Chi- Quadrat-Test nach Pearson Werte von 0,05 oder niedriger aufweisen. Bei einigen Variablen, insbesondere den Einstellungs- und Raumvariablen war ein Test aufgrund der Fallzahlen in den einzelnen Antwortkategorien nicht immer möglich. Abb. 12.1 Konstatierte Ersetzungsbereitschaft des bevorzugten Verkehrsmittels durch ein auto- nomes Fahrzeug generell sowie in den verschiedenen Nutzungsszenarien
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Autonomes Fahren Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
Gefördert durch die Daimler und Benz Stiftung
Titel
Autonomes Fahren
Untertitel
Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
Autoren
Markus Maurer
Christian Gerdes
Barbara Lenz
Hermann Winner
Verlag
Springer Open
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
78-3-662-45854-9
Abmessungen
16.8 x 24.0 cm
Seiten
756
Kategorie
Technik
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