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Autonomes Fahren - Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
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Es besteht kein Zweifel, dass der Straßenverkehr bezüglich Verkehrs- und Transport- leistung der für die Gesellschaft und die Volkswirtschaft bedeutendste Verkehrsträger ist. Der Ausbau der Infrastruktur an den Engpässen des Straßennetzes kann jedoch weder hinsichtlich der nachgefragten Kapazitäten noch bezüglich der erforderlichen Qualitäten mit den Anforderungen an eine verträgliche und umweltgerechte Realisierung Schritt halten. Vor dem Hintergrund begrenzter Budgets für den Aus- und Neubau von Verkehrs- infrastruktur werden lediglich Maßnahmen mit einem überproportionalen volkswirtschaft- lichen Nutzen für eine Realisierung in Betracht gezogen. So werden z. B. in der Bundes- verkehrswegeplanung Vorhaben erst dann vordringlich weiter verfolgt, wenn deren Nutzen die Kosten um das Dreifache übertreffen. Neben den knappen Budgets sind die Randbedingungen des Städtebaus und der Raum- ordnung limitierende Faktoren für einen weiteren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Für die im Zuge der zu beobachtenden Reurbanisierung steigenden Bevölkerungsdichten in den Städten ist ein proportional verlaufender Ausbau der Flächen für den ruhenden und fließen- den Kraftfahrzeugverkehr weder darstellbar noch wünschenswert. Dies gilt in gleicher Weise für das hoch ausgelastete Fernstraßennetz, für das gerade in den Ballungsräumen mit den größten Kapazitätsdefiziten kaum noch Erweiterungsmöglichkeiten bestehen. Vor diesem Hintergrund bleibt es weiterhin ein vorrangiges gesamtgesellschaftliches Ziel, die Mobilität von Personen und Gütern zu gewährleisten und zu verbessern, indem die Verkehrsleistung durch strukturelle Veränderungen reduziert (vermieden), die Ver- kehrsnachfrage auf verschiedene Verkehrsträger vernünftig aufgeteilt (verlagert) und die vorhandene Infrastruktur effizient genutzt wird. Autonomes Fahren bietet neben der Perspektive einer besseren Teilhabe für heute wenig mobile Personengruppen die Aussicht auf eine deutlich verbesserte Nutzungsmöglichkeit der vorhandenen Infrastrukturen. In diesem Zusammenhang besteht zudem die Chance, Stadtraum, der heute dem Kraftfahrzeugverkehr gewidmet ist, für andere Nutzungen zurückzugewinnen. Teil III Verkehr #FSOIBSE 'SJFESJDI
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Autonomes Fahren Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
Gefördert durch die Daimler und Benz Stiftung
Titel
Autonomes Fahren
Untertitel
Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
Autoren
Markus Maurer
Christian Gerdes
Barbara Lenz
Hermann Winner
Verlag
Springer Open
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
78-3-662-45854-9
Abmessungen
16.8 x 24.0 cm
Seiten
756
Kategorie
Technik
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