Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Technik
Autonomes Fahren - Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
Seite - (000336) -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - (000336) - in Autonomes Fahren - Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte

Bild der Seite - (000336) -

Bild der Seite - (000336) - in Autonomes Fahren - Technische,  rechtliche und gesellschaftliche Aspekte

Text der Seite - (000336) -

32515.6 Grüne Welle mit autonomen Fahrzeugen Bei der maximalen Nachfrage verlängert die Anlage die Freigabezeiten bis zu der Grenze von 40 Sekunden und zeigt damit an, dass sie tatsächlich ihre Sättigung erreicht hat. Allerdings gilt das nur für einen Strom normaler Fahrzeuge. Sobald autonome Fahr- zeuge hinzukommen, sinkt der Spitzenwert bei der Verlustzeit, und bei einer Ausstattungs- rate von 50 Prozent wird nicht einmal mehr die maximale Freigabezeit erreicht. Das ent- spricht der Beobachtung in Abschn. 15.4, dass autonome Fahrzeuge nicht nur die Kapazität erhöhen, sondern auch zu einer Reduktion der Freigabezeiten beitragen – ein Effekt, der in diesem Beispiel hier ziemlich deutlich ist, schon ein kleiner Anteil autonom fahrender Fahrzeuge kann sich hier bemerkbar machen. 15.6 Grüne Welle mit autonomen Fahrzeugen Die bisherigen Szenarien haben eine Kreuzung untersucht. Sehr viel interessanter ist der Fall eines Streckenabschnitts mit mehreren Kreuzungen hintereinander, die alle von einer LSA geregelt werden. In diesem Fall spielt die Koordinierung zwischen den Anlagen, umgangssprachlich als „grüne Welle“ bezeichnet, eine wichtige Rolle. Auch hier wird mithilfe einer Simulation untersucht, wie groß die Auswirkungen der Einführung von autonomen Fahrzeugen sind. Analog dem Vorgehen in [26] wird eine Strecke mit zehn Kreuzungen simuliert und dabei die Koordinierung verändert. Unverändert bleiben die Nachfrage, die konstant ist, die Grünzeiten und die Umlaufzeiten. Verändert wird lediglich der Offset, also der Zeitpunkt, zu dem die Anlage den Fahrzeugstrom in Fahrtrichtung freigibt. Wenn dieser Zeitversatz zwischen zwei Anlagen gerade der Reisezeit zwischen den beiden Anlagen entspricht, ist das System in seinem optimalen Zustand: Die Verlustzeit der Fahrzeuge an der stromabwärtigen Anlage ist exakt null, wenn die beiden Freigabe- Abb. 15.7 Freigabezeiten (links) und Verlustzeiten (rechts) an einer simulierten adaptiven Anlage, dargestellt als Funktion der Zeit und für verschiedene Anteile autonomer Fahrzeuge, Ș = 0 %, 25 %, 50 %, 75 %, 100 %. Die Nachfrage war mit q0 = 180 Fz/h und q1 = 720 Fz/h parametriert
zurück zum  Buch Autonomes Fahren - Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte"
Autonomes Fahren Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
Gefördert durch die Daimler und Benz Stiftung
Titel
Autonomes Fahren
Untertitel
Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
Autoren
Markus Maurer
Christian Gerdes
Barbara Lenz
Hermann Winner
Verlag
Springer Open
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
78-3-662-45854-9
Abmessungen
16.8 x 24.0 cm
Seiten
756
Kategorie
Technik
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Autonomes Fahren