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Autonomes Fahren - Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
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45721.5 Freigabeherausforderung für das vollautomatisierte Fahren (Freigabefalle) gleichsgruppe ist. Dazu muss das Testfahrzeug leistungsstärker sein als die Testgruppe. Abb. 21.9 zeigt das Ergebnis dieser Überlegung. Der erste Punkt steht für folgende Aussage: Wenn das Testfahrzeug ca. 4,3-mal besser als die Vergleichsgruppe ist, dann gelingt der Test mit 50 Prozent Wahrscheinlichkeit, dass das Testfahrzeug mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von fünf Prozent besser als die Ver- gleichsgruppe ist. Was dieses Ergebnis nun für die Testfahrt mit dem autonomen Fahrzeug bedeutet, wird an der Strecke zwischen zwei Unfällen mit Getöteten von 210 Millionen Kilometern demonstriert. Der letzte Punkt in Abb. 21.9 enthält die Aussage: Wenn das autonome Fahr- zeug ca. zweimal so gut ist aleist ≈( )2 wie das Vergleichsystem (aktuelle Fahrzeuge), dann muss eine Test strecke von mindestens 2,1 Milliarden Kilometern zurückgelegt werden ( )s atest s= ⋅210 Mio km . In diesem Fall wurde der Nachweis mit 50-prozentiger Wahr- scheinlichkeit erbracht, allerdings wurden auch mit der gleichen Wahrscheinlichkeit fünf Unfälle erfahren. Anzahl Unfälle mit Getöteten k 0 2 4 6 8 10 aleist =1 0 1 2 3 4 5 6 Abb. 21.8 Streckenfaktor bei Signi fikanzniveau fünf Prozent Anzahl Unfälle k=[0 1 2 3 4 5] Streckenfaktor aS für e=5% 0 1 2 3 4 5 0 2 4 6 8 10 12 Abb. 21.9 Streckenfaktor über Leistungsfaktor bei einem Signi- fikanzniveau von fünf Prozent und einer Erfolgswahrscheinlichkeit des Tests von 50 Prozent
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Autonomes Fahren Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
Gefördert durch die Daimler und Benz Stiftung
Titel
Autonomes Fahren
Untertitel
Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
Autoren
Markus Maurer
Christian Gerdes
Barbara Lenz
Hermann Winner
Verlag
Springer Open
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
78-3-662-45854-9
Abmessungen
16.8 x 24.0 cm
Seiten
756
Kategorie
Technik
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