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Autonomes Fahren - Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
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vorliegt und was aus den bisherigen Erfahrungen mit Risikodebatten zum technischen Fortschritt für Entwicklung und Einsatz des autonomen Fahrens gelernt werden kann. Der Autor entwickelt eine Reihe von Empfehlungen, die bei der Implementierung von auto- nomem Fahren Relevanz entfalten, und betont gleichzeitig die Notwendigkeit eines offenen und transparenten Austausches mit den potenziellen Nutzerinnen und Nutzern der neuen Technologie, aber auch den Verkehrsteilnehmern insgesamt. Das autonome Fahren ist nicht als gänzlich neue Technologie zu verstehen, die quasi „aus dem Nichts“ kommt. Vielmehr schließt es immer auch an schon Vorhandenes an, z. B. an bestehende Alltagspraktiken der Nutzung eines (Individual-)Fahrzeugs. Vor diesem Hintergrund beschäftigten sich Eva Fraedrich und Barbara Lenz mit dem Thema Vom (Mit-) Fahren: autonomes Fahren im Zusammenhang mit Autonutzung. Auf der Grundlage einer empirischen Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen, Empfindungen und Erfahrungen von Autonutzerinnen und -nutzern legen sie die Vielschichtigkeit der Einstellungen zur Automatisierung des Fahrens dar und zeigen insbesondere, in welchem Zusammenhang Vorbehalte zum autonomen Fahren stehen. Gleichzeitig machen sie deutlich, dass zum aktuellen Zeitpunkt die Bewertung von autonomem Fahren einerseits ganz wesentlich davon abhängig ist, welche gesellschaftlichen Gruppen dabei adressiert werden, und ande- rerseits davon, um welche konkreten Anwendungen bzw. Szenarien es beim autonomen Fahren eigentlich geht. Akzeptanz oder Nicht-Akzeptanz von autonomem Fahren wird sich früher oder später auch im (privaten oder gewerblichen) Kauf oder Nicht-Kauf eines autonomen Fahrzeugs zeigen. Wie verändert sich dabei die Bedeutung der Automarke angesichts der Tatsache, dass das „neue“ Auto mehr können muss als fahren? David Woisetschläger setzt sich in seinem Beitrag Marktauswirkungen des automatisierten Fahrens mit der Frage auseinan- der, was – aus Sicht der heutigen Autonutzer – künftig das relevantere Akzeptanzkriterium sein könnte: die Erfahrung des Autobauers oder die des Softwareherstellers. Er legt dar, dass derzeit die Kaufbereitschaft für ein autonomes Fahrzeug noch recht gering ausgeprägt ist und dass es dabei eher gleichgültig ist, in welcher Branche das Fahrzeug entwickelt worden ist; wichtiger ist, dass die Marke, unter der das Fahrzeug vertrieben wird, hohes Vertrauen genießt. Woisetschlägers Kapitel schließt mit seinem Beitrag zur individuellen Kaufbereitschaft diesen letzten Teil des Buches, indem ein Bogen von der generellen Akzeptanz hin zu eher individuellen Aspekten gespannt wird.
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Autonomes Fahren Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
Gefördert durch die Daimler und Benz Stiftung
Titel
Autonomes Fahren
Untertitel
Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
Autoren
Markus Maurer
Christian Gerdes
Barbara Lenz
Hermann Winner
Verlag
Springer Open
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
78-3-662-45854-9
Abmessungen
16.8 x 24.0 cm
Seiten
756
Kategorie
Technik
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