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Vom (Mit-)Fahren: autonomes Fahren und
Autonutzung696
zent) und „modern“ (10 Prozent) – in Tab. 31.1 sind diese prozentualen Verteilungen dar-
gestellt. 8 Prozent aller Antworten im Bereich „Ambivalente Wertungen“ entfielen auf
die Kategorie „Luxus“ und 15 Prozent aller Aussagen im Bereich „Negative Wertungen“
auf die Kategorie „teuer“. Nur in der Antwortkategorie „nichts für mich“ waren in diesem
Bereich mit 16 Prozent mehr Aussagen vertreten. Die Kategorie „Luxus“ tritt beim
Vehicle-on-Demand wiederum kein einziges Mal auf, und „teuer“ rangiert mit 7 Prozent
aller Aussagen bei den negativen Wertungen nur auf Platz 7.
Im Bereich der positiven Wertungen werden mit dem Vollautomaten hauptsächlich
Aspekte assoziiert, die als funktional (bzw. instrumentell) klassifiziert werden können – ein
solches Fahrzeug wird als „bequem“, „sicher“, „praktisch“, „effizient“, „für Mobilitätsein-
geschränkte“, „eine Hilfe“, „umweltfreundlich“ und „flexibel“ beschrieben. Beim Vehicle-
on-Demand wird noch der wahrgenommene Aspekt der Nützlichkeit ergänzt (dafür fehlt
hier die Zuordnung „eine Hilfe“). Als deutlich emotional bzw. affektiv besetzt konnten für
den Vollautomaten mit Verfügbarkeitsfahrer nur die positiven Zuschreibungen „entspan-
nend“, „genial“ und „aufregend“ identifiziert werden, Gleiches gilt für das Vehicle-on-
Abb. 31.2 Konnotationen
zu autonomen Fahrzeugen:
Vollautomat und Vehicle-on-
Demand
Autonomes Fahren
Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
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