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Marktauswirkungen des automatisierten
Fahrens720
Markenstärke (p < 0,01), und nicht-signifikante Effekte des Industriesektors des Unter-
nehmens (Automobilhersteller versus Technologiekonzern) sowie des Interaktionsterms.
Darüber hinaus erklären die Co-Variablen Innovationsaffinität und Besitz der abgefragten
Fahrzeugmarke einen Teil der Varianz der Kaufbereitschaft. Die deskriptiven Ergebnisse
der Untersuchung sind in Abb. 32.2 dargestellt.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Kaufbereitschaft von der Markenstärke positiv
beeinflusst wird, jedoch unabhängig ist von der Branche des Unternehmens (Automobil-
hersteller oder Technologiekonzern). Die Mittelwerte für die starke Automobilmarke (MW
= 3,67; Std.-Abw. = 1,91) und die starke Technologiemarke (MW = 3,63; Std.-Abw. = 1,70)
sind auf dem gleichen Niveau. Die Werte für die Kaufbereitschaft der vergleichsweise
schwächeren Automobilmarke (MW = 3,01; Std.-Abw. = 1,81) und der schwächeren Tech-
nologiemarke (MW = 2,88; Std.-Abw. = 1,82) unterscheiden sich ebenfalls nicht.
Zur Untersuchung der Richtung und relativen Effektstärke der Einflussgrößen auf die
.DXIEHUHLWVFKDIW ZXUGH HLQ 6WUXNWXUJOHLFKXQJVPRGHOO JHVFKlW]W 'LH 3IDGNRHIIL]LHQWHQ ȕ
stellen dabei die Stärke und Richtung des Einflusses der unabhängigen Variablen auf die
abhängigen Variablen innerhalb einer theoretisch möglichen Bandbreite von –1 bis +1 dar.
Die Ergebnisse zeigen, dass das funktionale Vertrauen der stärkste Treiber der Kaufbereit-
VFKDIW LVW ȕ S JHIROJW YRQ GHU ZDKUJHQRPPHQHQ 9RUWHLOKDIWLJNHLW GHV
GDUJHVWHOOWHQ $XWREDKQSLORWHQ ȕ S 'LH DQGHUHQ 0HGLDWRUHQ VWHKHQ HEHQ-
falls in einem signifikant positiven Zusammenhang mit der Kaufbereitschaft, sind aber
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:HUW ȕ S ,QQRYDWLRQVDIILQLWlW ȕ S 'LH $XWRQRPLHSUlIHUHQ]
ZLUNW VLFK KLQJHJHQ VLJQLILNDQW QHJDWLY DXI GLH .DXIEHUHLWVFKDIW DXV ȕ ± S
Entgegen der Erwartungen hängen die Unterschiede in der Beurteilung der Bedenken hin-
Abb. 32.2 Kaufbereitschaft für einen Autobahnpiloten in Abhängigkeit der Anbietermarke
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