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Marktauswirkungen des automatisierten
Fahrens724
32.7 Studie 3
32.7.1 Design der Studie, Datenerhebung und Operationalisierung
der Konstrukte
Die dritte Studie untersucht den Einfluss unterschiedlicher Anwendungsszenarien des
automatisierten Fahrens, jeweils angeboten von einer schwachen bzw. starken Marke. Über
den in den Studien 1 und 2 als Stimulus genutzten Autobahnpiloten hinaus werden zwei
weitere Szenarien eingeführt, die ein geringeres persönliches Risiko (automatisiertes Valet-
Parken) und ein besonders hohes persönliches Risiko (vollautomatisiertes Fahren ohne
manuelle Steuermöglichkeit) beinhalten. Nachfolgend sind die in der dritten Studie ver-
wendeten Pressemitteilungen wiedergegeben.
Anwendungsfall 2: Vollautomatisiertes Fahrzeug, geringes persönliches Risiko
[Marke] demonstriert vollautomatisiertes Parken der nächsten Generation – Marktein-
führung ab Mitte 2015
Berlin (dpa). Wie [Marke] heute bekannt gab, wird im Zuge der jährlichen Fahrzeug-
Updates ab Mitte 2015 ein optionales Modul namens APT (englisch für „Automated Parking
Technology“) für alle Fahrzeugklassen der Marke [Marke] angeboten, mit dem Parken
vollautomatisiert wird.
Der Fahrer kann nun in der Innenstadt einfach am gewünschten Zielort aussteigen. Mit dem
Smartphone kann er das APT-System aktivieren das, dann selbstständig innerhalb eines
Radius von 5 km einen kostenfreien Parkplatz sucht. Sämtliche Fahrfunktionen werden
vom APT bei einer Geschwindigkeit von maximal 30 km/h übernommen. „Der Fahrer
wird somit zum Passagier und kann speziell in Innenstädten direkt den gewünschten Zielort
erreichen – um das Parken kümmert sich dann das Auto“, sagte PKW-Chef Herbert Müller.
Auch nach einem Geschäftstermin oder Theaterbesuch kann das Auto per Smartphone akti-
viert und zu einem frei wählbaren Ort bestellt werden. Das Auto bleibt hierbei für Dritte –
mit Ausnahme der Polizei – stets verschlossen.
Das APT-System wird ab Juli 2015 in allen [Marke]-Modellen für einen Aufpreis von
3.500 € erhältlich sein. „Mit der Einführung des vollautomatisierten Parkens leistet das APT
einen wertvollen Beitrag zur Stressreduktion bei der Suche nach knappen Parkplätzen“,
betonte der Pkw-Manager.
Anwendungsfall 3: Vollautomatisiertes Fahrzeug, hohes persönliches Risiko
[Marke] demonstriert vollautomatisiertes Fahren – Markteinführung ab Mitte 2015
Berlin (dpa). Wie [Marke] heute bekannt gab, wird im Zuge der jährlichen Fahrzeug-
Updates ab Mitte 2015 ein optionales Modul namens ADR (englisch für „Automated
Driving Robot“) für alle Fahrzeugklassen der Marke [Marke] angeboten, mit dem auf allen
deutschen Straßen ein vollautomatisiertes Fahren möglich wird.
Die Interaktion zwischen Passagier und Fahrzeug erfolgt hierbei über das Navigations-
system. Nach Eingabe des Zielorts wird das Fahrzeug komplett selbstständig bewegt und
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