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Baustelle Elektromobilität - Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf die Transformation der (Auto-)Mobilität
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Verkehrswende imsuburbanenRaum 193 richtungenverhindernhelfenundzumanderendienotwendigeOffenheit in regionalensozialenNetzwerkennutzbarmachen (Heidenreich 1998: 169). Bei der Entwicklung urbaner Mobilität sind daher holistische Ansätze hilfreich,welcheNachhaltigkeitmit Zukunftsfähigkeit und Effizienzstrate- gienmit Konsistenzstrategien verknüpfen – also eine intelligenteNutzung vonRessourcenbasierendaufSuffizienzstrategienanstreben, indemAspek- te von Lebensstilen, Konsumwünschen und Verhaltensweisen kombiniert betrachtet werden (Rammler 2014: 75ff.). In dieser Hinsicht haben insbe- sondere Regiopole als »Mittelstädte« einen hohen Anpassungsbedarf der bestehendenMobilitätskonzepte,wiees imKonzeptZukunftsstadtdesBun- desministeriumsfürBildungundForschungauchherausgestelltwird(BMBF 2015: 8).DieHerausforderungvonMittelstädtenmitOberzentrumsfunktion besteht insbesondere darin, den Spagat zwischen städtischerMobilitätsin- frastruktur undMobilitätskultur sowie demAnspruch der Einbindung von Stadt-Land-Mobilitäthinzubekommen. RegionaleEntwürfederEntwicklungurbanerMobilität sindals intermo- dale Konzepte in einer jeweils integrierenden, stadt- und regionalverträg- lichen Praxis realisierbar, will man etwaMarktchancen für E-Mobilität in Klein-undMittelstädtenentwickeln.DiesgelingtinsbesondereinFormsoge- nannter»Hub-and-Spoke-Konzeptionen« (Canzler/Knie2015: 11).DieseKon- zeptionenschaffendieVoraussetzungdafür,dasseinehoheVerfügbarkeitad- äquater intermodalerMobilität imkleinräumigenPrivat-undGeschäftsver- kehr schließlichauchvorhanden ist.Bahnhöfewerdendabeiunter anderem zumNukleuseinerneuenurbanenMobilität,hierwerdendieunterschiedli- chenVerkehrssystemesynchronisiert (Canzler/Knie2015: 11). MultimodaleVerkehrskonzepte fürRegiopole DasSchlagwortfürdieVerkehrswendeimländlichenRaumlautetseit Jahren multimodale Lösungen, die mehrere Optionen miteinander verknüpfen, da die Fokussierung auf eine einzelne Säule wie der ÖPNV in Großstäd- ten hier kein realistischer und sinnvoller Handlungsansatz wäre. Daten der Infas-Mobilitätsstudie ergeben, dass 32  % aller PKW-Fahrer*innen im Wochenrhythmus die öffentlichen Verkehrsmittel oder das Fahrrad benut- zen. Es sind allerdings dennoch 45  % aller PKW-Nutzer*innenmonomodal unterwegs (Nobis/Kuhnimhof2018: 57) .
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Baustelle Elektromobilität Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf die Transformation der (Auto-)Mobilität
Titel
Baustelle Elektromobilität
Untertitel
Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf die Transformation der (Auto-)Mobilität
Autor
Achim Brunnengräber
Herausgeber
Tobias Haas
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-5165-6
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
450
Schlagwörter
Auto, Elektromobilität, Transformation, Rohstoffpolitik, Wertschöpfungsketten, Verkehrswende, Bewegung, Autonomes Fahren
Kategorie
Technik
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