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Berg- und Gletscherfahrten in den Alpen in den Jahren 1860 bis 1869
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Seite - 418 - in Berg- und Gletscherfahrten in den Alpen in den Jahren 1860 bis 1869

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418 Reise mit einer üawine, Stelle hinweg. Von nun an hatten wir leichtes Spiel und stan- den um ein Uhr auf dein Gipfel. In den oberen Regionen war stürmisches Wetter, und Gewitterwolken trieben vor dem Winde her, brachen sich an unserer Höhe und umhüllten uns mit einem nassen Nebel, der um uns herum tanzte und uns von der Welt abschnitt, so daß wir zwischen Himmel und Erde zu schweben schienen und beide wohl gelegentlich sahen, aber nicht zu ihnen zu gehören glaubten. Der Nebel dauerte länger als meine Geduld, und wir machten uns auf den Rückweg, ohne den Zweck erreicht zu haben, wegen dessen wir die Ersteigung ausgeführt hatten.* Zuerst folgten wir dem kleinen Grat, der in dem beifolgenden Bilde vom Gipfel gegen den Beschauer hinläuft, und wendeten uns dann zu dem Kopfe des Gletscherarmes links, der auf dem Bilde vollkommen weiß gelassen ist. Die Abhänge waren steil und mit frisch gefallenem Schnee bedeckt, der wie Mehl war und sich schlecht begehen ließ. Beim Steigen hatten wir ihn höchst ungern gesehen und unsere Treppe mit großer Vorsicht gemacht, da wir wohl wußten, daß jede Störung an seiner Basis Alles, was oberhalb sei, herunter- bringen werde. Auf dem Nückwege schlugen die Kühnsten von uns vor, unserem Glück zu vertrauen und uns hinuntergleiteu zu * Wir erstiegen die Grandes IorasseZ, um einen Blick auf den oberen Theil der Aiguille Verte zu gewinnen, und zogen deshalb den westlichsten Gipfel dem höchsten vor. Beide Gipfel zeigen sich auf dem beifolgenden Bilde. Ner zur Rechten ist der höchste, der zur Linken, den wir erstiegen, ist hundert Fuß niedriger. Ein paar Tage später folgten Grati, Grcmge, Perrod, Clusaz und Gex (alle uon Courmayenr) unseren Spuren bis zum Gipfel, um den Weg kennen zu lernen. So weit meine Erfahrungen reichen, werden solche Unternehmungen von geldgierigen oder geistlosen Führern selten ausgeführt und ich nenne daher die Namen, Den höchsten Punkt (137L8 Fuß) erstieg am 29. und 8U, Juni 1868 Herr Walker mit den Führern Melchior Anderegg, I, Iaun und I, Orange.
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Berg- und Gletscherfahrten in den Alpen in den Jahren 1860 bis 1869
Titel
Berg- und Gletscherfahrten in den Alpen in den Jahren 1860 bis 1869
Autor
Edward Whympers (Friedrich Steger)
Verlag
George Westermann
Ort
Braunschweig
Datum
1892
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
12.2 x 18.4 cm
Seiten
490
Schlagwörter
Alpen, Gebirge, Natur
Kategorien
Geographie, Land und Leute
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