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Bildspuren – Sprachspuren - Postkarten als Quellen zur Mehrsprachigkeit in der späten Habsburger Monarchie
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Linguistic Landscapes auf Postkarten | 69 gung, dass hier gegen ein implizites deutsches Sprachmonopol auf die Stadt ver- stoßen worden sei. Anton Schlauer wiederum könnte als ein „top-down agent in bottom-up discourse“ bezeichnet werden, insofern er gegen diese implizite Norm verstößt. Denn ganz offensichtlich ging es hier um lokal konstruierte Sprachpoli- tiken und ihre Infragestellung.68 Abb. 6: Narodni-Dom v Mariboru, Verlag Anton Schlauer, Graz, gelaufen 1905 Quelle: Sammlung Domej (polos.4047) Sind Sammlungen und Archive auch „linguistic landscape actors“? Ebenso wichtig zur Beurteilung quantitativer Verteilungsmuster wie die Frage, wer Postkarten verwendet hat, ist schließlich die Frage nach einem dritten Aspekt in der ‚Objektbiografie‘ der untersuchten Postkarten: Und zwar ihre Erhaltung und ihr Weiterwandern in Sammlungen und Archive. Denn die Materialien, mit denen wir arbeiten, sind nicht nur hochgradig fragmentarisch, sondern auch überformt durch individuelle ebenso wie institutionelle Praktiken und Logiken des Erhaltens und Sammelns, die nicht ohne Relevanz sind, wenn wir über die Relation der Spra- chen auf diesem Medium nachdenken. 68 Van Mensel/Vandenbroucke/Blackwood, „Linguistic Landscapes”, S. 436.
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Bildspuren – Sprachspuren Postkarten als Quellen zur Mehrsprachigkeit in der späten Habsburger Monarchie
Titel
Bildspuren – Sprachspuren
Untertitel
Postkarten als Quellen zur Mehrsprachigkeit in der späten Habsburger Monarchie
Autoren
Karin Almasy
Heinrich Pfandl
Herausgeber
Eva Tropper
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-4998-1
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
346
Schlagwörter
Postkarte, Mehrsprachigkeit, Habsburger Monarchie, Alltagsgeschichte, Kurznachrichtenträger, Alltagskommunikation, Fotografie, Untersteiermark, Mikrogeschichte, Eisenbahn, Tourismus
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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