Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Geschichte
Historische Aufzeichnungen
Bildspuren – Sprachspuren - Postkarten als Quellen zur Mehrsprachigkeit in der späten Habsburger Monarchie
Seite - 137 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 137 - in Bildspuren – Sprachspuren - Postkarten als Quellen zur Mehrsprachigkeit in der späten Habsburger Monarchie

Bild der Seite - 137 -

Bild der Seite - 137 - in Bildspuren – Sprachspuren - Postkarten als Quellen zur Mehrsprachigkeit in der späten Habsburger Monarchie

Text der Seite - 137 -

Drei Städte im Vergleich: Laibach, Lemberg, Czernowitz Was Postkarten sagen, flüstern und verschweigen Heinrich Pfandl Всё познаётся в сравнении.1 Als die Donaumonarchie 1918 auseinanderbrach und in zahlreiche Nachfolgestaa- ten zerfiel, sahen sich eine Reihe von bedeutenden Städten, die bis dato von Mehr- sprachigkeit und Pluralität gekennzeichnet waren, mit einer völlig neuen Situation konfrontiert, die nicht nur ethnisch und sozial, sondern auch sprachlich gewaltige Herausforderungen an sie stellte: Sie mussten ihren Platz in den neu entstandenen Nationalstaaten finden. Um die Lage dieser Städte und die Auswirkungen auf ihre heutige Situation/Position besser zu verstehen, muss zunächst ihre Vorgeschichte erklärt werden. Der vorliegende Beitrag versucht, anhand von Postkarten aus den Jahrzehnten rund um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert die Situation in den Hauptstäd- ten dreier Kronländer der Donaumonarchie zu vergleichen, deren Bevölkerungen sich, jede auf ihre Art, sowohl sozial wie auch ethnisch und sprachlich, von ihrem jeweiligen agrarischen Umland unterschieden: Ljubljana/Laibach, die Hauptstadt Krains, L’viv/Lwów/Lemberg, die Hauptstadt des Königreichs Galizien und Lo- domerien, und Černivci/Cernăuți/ Czernowitz, die Hauptstadt der Bukowina.2 1 'Alles erkennt man im Vergleich.' Russisches Sprichwort. 2 Im Folgenden wird, der besseren Lesbarkeit wegen, von der mehrsprachigen Nennung der drei Städtenamen in der Regel abgesehen und stattdessen, wie auch schon im Titel des Beitrags, in Bezug auf die Zeit der Donaumonarchie die deutsche Bezeichnung ver- wendet. Dies gilt nicht für die Zeit nach 1918.
zurück zum  Buch Bildspuren – Sprachspuren - Postkarten als Quellen zur Mehrsprachigkeit in der späten Habsburger Monarchie"
Bildspuren – Sprachspuren Postkarten als Quellen zur Mehrsprachigkeit in der späten Habsburger Monarchie
Titel
Bildspuren – Sprachspuren
Untertitel
Postkarten als Quellen zur Mehrsprachigkeit in der späten Habsburger Monarchie
Autoren
Karin Almasy
Heinrich Pfandl
Herausgeber
Eva Tropper
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-4998-1
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
346
Schlagwörter
Postkarte, Mehrsprachigkeit, Habsburger Monarchie, Alltagsgeschichte, Kurznachrichtenträger, Alltagskommunikation, Fotografie, Untersteiermark, Mikrogeschichte, Eisenbahn, Tourismus
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Bildspuren – Sprachspuren