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Umwelt- und Bioressourcenmanagement für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung
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150 4 Ökosysteme, Landnutzung & Biodiversität gewiesen. Diese Widmungen bestimmen, welche Nutzungen in weiterer Folge zu- lässig sind. Wesentliche Aspekte sind einerseits spezifische Entwicklungsmöglich- keiten auf Standorten, die für die jeweilige Nutzung günstig sind, und andererseits der Schutz von sensiblen Nutzungen (z.B. der Wohn- und Erholungsnutzung vor Beeinträchtigung im Rahmen der Ordnungsfunktion).  Im Bebauungsplan wird die dritte Dimension mitbedacht (z.B. Höhe bzw. Größe und Lage von Gebäuden, Lage und Größe von Freiräumen) sowie der Verlauf der Infrastruktureinrichtungen im Detail festgelegt. Die Bestimmungen können sehr detailliert sein, was z.B. für die Klimawandelanpassung notwendig ist, um Grünelemente wie Gründächer, Baumpflanzungen etc. in den Baulandflächen vorsehen zu können. In Österreich ist von den Plänen auf örtlicher Ebene der Flächenwidmungsplan am bedeutendsten, da er für die Eigentümerinnen und Eigentümer bzw. Nutzerinnen und Nutzer von Grundstücken direkt verbindlich ist und für ganz Österreich flächendeckend vorhanden ist. Die Bundesländer handhaben örtliche Entwicklungs- konzepte unterschiedlich. Nicht alle Gemeinden verfügen über ein örtliches Entwick- lungskonzept, auch die Bebauungsplanung wird unterschiedlich intensiv angewendet. In Bezug auf das UBRM können die Planungsinstrumente dazu verwendet werden, Flächen für die Gewinnung von Nahrungsmitteln, von erneuerbarer Energie und Roh- stoffen zu sichern. Außerdem können Festlegungen getroffen werden, die eine reibungs- lose Nutzung dieser Flächen erlauben. So stellt z.B. die Ausweisung einer Vorrangzone für Windenergienutzung nicht nur ein Entwicklungspotenzial dar, damit ist de facto auch ein Bauverbot für Wohngebäude verbunden. Werden die genannten Gestaltungs- prinzipien für eine nachhaltige Raumentwicklung umgesetzt, können Ortschaften kom- pakter gehalten werden. Auch lassen sich größere und zusammenhängende Flächen außerhalb der Orte erzielen, die als Rohstoffgewinnungsflächen für die Umsetzung der Energie- und Ressourcenwende im Sinne einer Bioökonomie zur Verfügung stehen. 4.5.5 Raumplanung und ihre Bedeutung für den Klimaschutz und die Energiewende Die Energieraumplanung, welche sich in den letzten Jahren entwickelt hat, macht die räumlichen Aspekte von Klimaschutz und Energiewende für die Raumplanung sichtbar und bearbeitbar. Sie ist „jener integrale Bestandteil der Raumplanung, der sich mit den räumlichen Dimensionen von Energieverbrauch und Energieversorgung umfassend beschäftigt“ (Stöglehner et al. 2014, S. 26). Die räumliche Dimension des Energieverbrauchs besteht darin, Raum- und Siedlungs- strukturen energieeffizient zu gestalten (Stöglehner et al. 2014, 2016). Dadurch kann
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Umwelt- und Bioressourcenmanagement für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung
Titel
Umwelt- und Bioressourcenmanagement für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung
Autoren
Erwin Schmid
Tobias Pröll
Verlag
Springer Spektrum
Ort
Wien
Datum
2019
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 4.0
ISBN
978-3-662-60435-9
Abmessungen
17.3 x 24.6 cm
Seiten
288
Schlagwörter
Umweltmanagement, Bioressourcen, Nachhaltigkeit, Sustainability, Universität für Bodenkultur
Kategorien
Naturwissenschaften Umwelt und Klima
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