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Botanik und Zoologie in Österreich - In den Jahren 1850 bis 1900
Seite - 132 -
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Seite - 132 - in Botanik und Zoologie in Österreich - In den Jahren 1850 bis 1900

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l'S'2 G. Beck V. Manuagetta. Eine völlige Um- und Neubearbeitung der Flora Niederösterreichs im modernen Sinne gelangte aber erst durch G. v. Beck in dessen „Flora von Niederösterreich" (Wien 1890—1893) zur Durchführung. Die Würdigung dieses durchaus originellen, mit allen Behelfen wissenschaftlicher Forschung ausgerüsteten Werkes, das alle bisherigen floristischen Forschungen über Niederösterreich in einer von Neilreichs Werken abweichenden Stoffbehand- lung zusammenfasst, muss an dieser Stelle dem Verfasser versagt bleiben. Zuletzt noch wurde von E. v. Halacsy eine im Sinne von *Garckes „Flora von Deutschland" ausgearbeitete Excursionsflora als „Flora von Nieder- österreich" (Wien 1896) ausgearbeitet. Die Volksnamen der niederösterreichischen Pflanzen wurden durch F. Höfer und M. Kronfeld sorgfältig gesammelt (Ver. f. Landesk. v. Nieder- österr. 1889). c) Kryptogamen. Der Gepflogenheit entsprechend waren die Farne Niederösterreich ebenso wie in anderen Ländern stets von den mit Samenpflanzen sich beschäftigen- den Floristen berücksichtigt Avorden. Für die anderen Kryptogamen konnte die von A. Pokorny in dessen „Vorarbeiten" (ZBG. 1854) geschaffene Zu- sammenstellung der Sporenpflanzen Niederösterreichs die erste Grundlage ab- geben. Erfreulicherweise beschäftigten sich aber immer zahlreichere Forscher mit den Sporenpflanzen, so dass zur Zeit, als G. v. Beck neuerdings eine „Uebersicht der bisher bekannten Kryptogamen Niederösterreichs" (ZBG. 1887) veröffentlichte, der Stand der Kenntnisse über die niederösterreichischen Sporenpflanzen ein befriedigender genannt werden konnte. An deren Erforschung hatten sich von 1850—1887 verdient gemacht: G. V. Beck, *A. Braun, C. Erdinger (Krems), C. Fehlner, J. B. Förster (Moose), (*)A. Grunow, L. v. Heufler, J. E. Hibsch (Flechten), J. B. Hol- zinger, J. Juratzka, A. v. Kerner, Th. Kotschy, H. v. Leonhardi, H. Lojka, G. V. Niessl, J. Peyritsch, J. S. Poetsch, A. Pokorny, E. Rathay, H. W. Eeichardt, A. Roell, (*)F. Schur, (*)F. v. Thümen (Pilze, Krems), F. Unger, W. Voss (Pilze), J. Wallner, F. Welwitsch (Süsswasseralgen, ZBG. 1857), R. V. Wettstein, A. Zahlbruckner, H. Zukal. Bis zum Schlüsse des 19. Jahrhunderts waren auch einige vortreffliche monographische Arbeiten über niederösterreichische Sporenpflanzen geliefert worden wie M. Heeg (Lebermoose ZBG. 1891), A. Heimerl (Äscoholeac, RPr., Sechshaus 1889) und weitere sehr beachtenswerte Beiträge zur Krypto- gamenflora Niederösterreichs (ZBG., OeBZ.) von J. Bäumler (Pilze), G. v. Beck (Pilze), J. Brunnthaler (Plankton), M. Heeg (Lebermoose), A. Hei- merl (Pilze), C. Raimann, E. Rathay (Pilze), F. Rimmer (Sporenpflanzen von St. Polten, SPr. 1892), S. Stockmayer (Pilze), P. Strasser (Pilze und Flechten), A. Zahlbruckner (Flechten). In der „Flora exsicc. Austro-Hung.", herausgegeben vom botanischen Museum der Universität Wien, und den „Kryptogamae exsiccatae", ediert durch G. V. Beck und A. Zahlbruckner von der botanischen Abtheilung des k. k. naturhistorischen Hofmuseums, in (*)F. v. Thümens „Fungi austriaci" und
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Botanik und Zoologie in Österreich In den Jahren 1850 bis 1900
Titel
Botanik und Zoologie in Österreich
Untertitel
In den Jahren 1850 bis 1900
Autor
Alfred Hölder
Herausgeber
K. K. ZOOLOGISCH-BOTANISCHEN GESELLSCHAFT
Ort
Wien
Datum
1901
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
14.3 x 24.0 cm
Seiten
716
Kategorien
Naturwissenschaften Biologie
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