Seite - 134 - in Botanik und Zoologie in Österreich - In den Jahren 1850 bis 1900
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134 G. Beck V. Mannagetta.
von A. Sauter: „Flora der Gefässpflanzen" (Salzburg 1879), welch letztere
an dessen schon in den Jahren 1866—1871 in den „Mittheiluug-en des Ver-
eines für Landeskunde von Salzburg" herausgegebene floristische Arbeiten
anknüpfte.
Von besonderer Bedeutung für die Kenntnis der Landesflora in neuerer
Zeit waren namentlich K. Fritschs „Beiträge" (ZBG-. 1888-1898).
Von den Botanikern, die für die botanische Erforschung Salzburgs thätig
waren, seien ausserdem hervorgehoben: C. Aust, H. Braun {Rosa, Bot. Ver,
Landshut 1889), A. v. Dalla Torre (Eauris), Frln. M. Eysn, L. Fiedler, E.
Fugger und K. Kastner (Beiträge, Salzb. Landesk. 1891), L. Glaab, Keil,
L. Keller (Lungau), G. v. Pernhofer (Gastein), F. E. Pichlmayer (Hoher
GöU, Untersberg), F. Preuer (Gastein), R. Rauscher, A. Sauter (Pinzgau),
J. V. Schmuck, F. Storch („Flora von Salzburg", 1857), G. Strobl (Rad-
stadt), D. Stur (Lungau), A. Töpfer (Gastein), J.Vierhapper jun. (Lungau),
B. Vogl („Analytische Bestimmungstabellen", GPr. Salzburg 1889—1894), J.
Wiesbaur und Haselberger (Bosa), G. A. Zwanziger (Lungau).
Zur Erforschung der Kryptogamen Salzburgs hatte namentlich A. Sauters
„Flora" (Salzb. Landesk. 1866—1871) den Grundstein gelegt. A. Heimerls
,,Desmidiaccae alpinae^' (ZBG. 1891) lieferten weitere sehr wertvolle Beiträge
zur Kenntnis der Algen der Alpen.
4. Tirol iiiul Vorarlberg.
Franz Freih. v.Hausmanns „Flora von Tirol" (Innsbruck 1851—1854),
ein mit Beschreibungen und ausführlichen Standortsangaben versehenes, im
übrigen an Kochs „Synopsis" sich anlehnendes Werk, vereinigte in sich die
Vorzüge aller damaligen floristischen Arbeiten. Damit war ein sehr verdienst-
volles Quellenwerk für die Gefässpflanzen der Flora von Tirol geschaffen.
Aber die Landeserforschung Tirols nahm in der zweiten Hälfte des 19. Jahr-
hunderts einen niegeahnten Aufschwung, so dass die Aufsammlung des dar-
über veröffentlichten Materiales immer schwieriger wurde. Wir können aber
hoffen, dass diese Aufgabe von K. W. v. Dalla Torre und L. v. Sarnthein
in glänzender Weise zur Durchführung gelangen wird. Derzeit liegen nur
für einzelne Theile des Landes verdienstvolle Zusammenstellungen vor, welche
zugleich mit den für die Erforschung Tirols thätig gewesenen Botanikern ge-
nannt seien: V. v. Aichinger (Vorarlberg), F. Ambrosi („Flora Tiroliae
australis", Padua 1854—1857), A. Artzt, G. Bachlechuer (Brixen, GPr. 1859,
1865, 1873), H. Braun (Thymus, Mentha), G. v. Cobelli (Rovereto, RPr. 1890),
*F.Crepin {Bosa, Naturw. Ver. Innsbr. 1893), K.W. v. Dalla Torre, M. Dürer,
A.Dürnberger {Pilosella, Ferdinandeum 1896), M. v. Eichenfeld (Travignolo-
thal u.a.), A. Entleutner (Heran), G. Evers (Trentino), F.Facchini („Flora
von Südtirol", Innsbruck 1855), J. Ferchl, J. Freyn (Ranunculaceae etc.^,
E. Gelmi (Trentino), Glanz, J. Gremblich (nördl. Kalkalpen, Bhododendron),
K. V. Grimus (Bozen, RPr. 1881), Gschwentner (Kufstein), E. Hackel,
R. L. V. Heufler, J. N.Hofmann, R. Huter, *Kell (Bergeralpe, RPr. Dresden
1878), A. V. Kerner, H. Kemp (Vorarlberg), A. Kueucker, *M. Kuntze
Botanik und Zoologie in Österreich
In den Jahren 1850 bis 1900
- Titel
- Botanik und Zoologie in Österreich
- Untertitel
- In den Jahren 1850 bis 1900
- Autor
- Alfred Hölder
- Herausgeber
- K. K. ZOOLOGISCH-BOTANISCHEN GESELLSCHAFT
- Ort
- Wien
- Datum
- 1901
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 14.3 x 24.0 cm
- Seiten
- 716
- Kategorien
- Naturwissenschaften Biologie