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Botanik und Zoologie in Österreich - In den Jahren 1850 bis 1900
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150 G. Beck V. Mannagetta. reiche kleinere Arbeiten; J. Smita, Die Eiszeit und ihr Einfluss auf die Ver- breitung der Pflanzen (RPr. Prag- 1874); R. v. Wettstein, Bhododendron ponticum, fossil, in den Nordalpen (SWA. 1888); lieber die fossile Flora der Höttinger Breccie (DWA. 1890); Die Omorica-Fichte (SWA. 1891); Die Flora der Balkanhalbinsel (Wiss. Club Wien 1891); Die Geschichte unserer Alpen- flora (Ver. z. Verbr. naturw. Kenntn., Wien 1896). Auch den Wanderpflanzen wurde besondere Aufmerksamkeit zutheil. Es seien erwähnt: S. Reissek, Wanderungen des Xanthium spinosum (ZBG. 18G0); A. V. Kerner (OeBZ. 1871, 1879); W. Voss, Puccinia malvacearum (OeBZ. 1877); A.Kombüber und A.Heimer 1, Erechthites hieracifolia (OeBZ. 1885); M, Kronfeld, Galinsogaeaparviflora {OeBZ. ISSQ)-, G. v. Beck, lieber das Vordringen östlicher Steppenpflanzen in Oesterreich (Mitth. d. Sect. f. Naturk. d. Oesterr. Tour.-Club 1890); Die Wasserpest Elodea canadensis (da- selbst 1891), Sisyrinchium (WIG. 1894). IV. Die Bethätigung der österreichischen Botaniker an der floristischen und pflanzengeographischen Er- forschung des Auslandes in den Jahren 1850—1900. Dass die österreichischen Floristen auch dem Nachbarlande Ungarn, das nunmehr als Ausland zählt, besondere Aufmerksamkeit zuwendeten, war ob der frühereu Zusammengehörig-keit zu einem Staate leicht erklärlich. Dem Fleisse österreichischer Forscher verdanken die ungarischen und croatischen Länder äusserst wichtige und gewissenhaft zusammengestellte Quellenwerke, welche A. Neilreich verfasste. Es sind dies: Aufzählung der in Ungarn und Slavonien beobachteten Gefässpflanzen (Wien 1866); Nachträge und Verbesse- rungen hiezu (Wien 1870); Diagnosen der in Ungarn und Slavonien beob- achteten Gefässpflanzen, welche in Kochs Synopsis nicht enthalten sind (her- ausgegeben von der ZBG., Wien 1867); Die Vegetationsverhältnisse von Croatien (herausgegeben von der ZBG., Wien 1868); Nachträge hiezu (Wien 1869). Neben diesen mustergiltigen Werken sind A. v. Kerners leider un- vollendet gebliebene „Vegetationsverhältnisse des mittleren und östlichen Un- garn" (OeBZ. 1868—1879) ob der zahlreichen kritischen Bemerkungen von bleibendem Werte. A. Pokorny beschrieb ferner die Vegetationsformen des ungarischen Tieflandes (Bonplandia VIII); A. v. Kerner jene des Bakonyer- waldes (ZBG. 1856) und schilderte im „Pflanzenleben der Donauländer" die Vegetation des ungarischen Tieflandes und des Bihariagebirges. Dem Ge- biete um den Neusiedlersee haben die niederösterreichischen Floristen von jeher ihre Aufmerksamkeit zugewendet, und A.Kornhuber durchforschte überdies die Pflanzenwelt des Hansagsumpfes (ZBG. 1885). Im Norden und Osten Europas waren nur v. Dalla Torra „Flora von Helgoland' (Naturwiss. Ver. Innsbruck 1890) und J. Rehmann thätig, welch letzterer wichtige pflanzengeographische Beiträge über SUdrussland, Vegeta- tionsformen der taurischen Halbinsel (ZBG. 1875), Vegetation des nördlichen Gestades des Schwarzen Meeres (NVB. 1872) veröffentlichte.
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Botanik und Zoologie in Österreich In den Jahren 1850 bis 1900
Titel
Botanik und Zoologie in Österreich
Untertitel
In den Jahren 1850 bis 1900
Autor
Alfred Hölder
Herausgeber
K. K. ZOOLOGISCH-BOTANISCHEN GESELLSCHAFT
Ort
Wien
Datum
1901
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
14.3 x 24.0 cm
Seiten
716
Kategorien
Naturwissenschaften Biologie
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