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Botanik und Zoologie in Österreich - In den Jahren 1850 bis 1900
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Seite - 268 - in Botanik und Zoologie in Österreich - In den Jahren 1850 bis 1900

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268 K. Sturany. Kafka, Josef (geb. 25. October 1858 zu Rokytzan in Böhmen; gegen- wärtig Custosadjunct an der paläontologiseh -geologischen Abtheilung des Prager Museums). „Revision der Siisswasserbiyozoeii Böhmens" (Sb. bölim. Ges. 1881); „Süsswasseibryozoen Böhmens" (ibid. 1884)-, „Die Süsswasserbiyozoen Böhmens" (Arch. Landesforsch. Böhmens VI, 1887). Lorenz Ritt. v. Liburnau, Ludwig (geb. in Fiume am 26. August 1856, promovierte 1879 zum Doctor der Philosophie an der Wiener Universitcät, wirkt seit 1880 an der zoologischen Abtheilung des naturhistorischen Hof- museums in Wien): „Biyozoen von Jan Mayen" (Die österreichische Polarstation Jan Mayen, Beob. Ergebn. Zool. III, 1886). Stoliczka, Ferdinand (geb. Mai 1838 zu Hochwald in Mähren, gest. 19. Juni 1874 in Murghi am Shayek, nördliche Seite des Sasser Passes in Ladak, Centralasien ; war Doctor der Philosophie und seit 1863 Paläontologe bei der Geological Survey in Indien): „lieber heteromorphe Zellenbildungen bei Bryozoen" (ZBG. XII, 1862); „On the anatoniy of Membranipora bengaleusis, a new Bryozoon living in brackish water of Port Canning-* (Journ. As. Soc, pt. II, no. 1, Phys. Sc, 18691. Wierzejski, Anton (geb. 1843 zu Skala in Galizien; derzeit Professor der Zoologie in Krakau): „0 mszywiotach (Bryozoa) krajowych" (Sprawozd. kom. fizyjogr. XXI, 1888). Brachiopoden. Der Altmeister der Geologie E. Suess hat sich in jungen Jahren dem Studium der recenten Brachiopoden hingegeben, um iusbesouders ihre Lebens- weise, ihre verticale und horizontale Verbreitung, sowie ihren Formenkreis ins Auge fassend, die richtigen Vergleichspunkte mit den in ungleich reicherer Formverschiedenheit erscheinenden fossilen Arten zu gewinnen und dadurch die Verbreitung der letzteren richtig beurtheilen und erklären zu können. So entstand neben einigen kleineren Mittheilungen die äusserst wertvolle Arbeit von Suess über die „Wohnsitze der Brachiopoden". (1859—1860). — In den folgenden Jahren bis zum heutigen Tage erfuhr die Systematik und Faunistik der Brachiopoden seitens der Oesterreicher nur gelegentlich der zahlreichen Listen zur Kenntnis der adriatischen Molluskenfauna einige Beiträge, inso- ferne es gebräuchlich war, die Brachiopoden wiegen der äusseren Aehnlich- keit ihrer Schalen mit denen der Bivalven diesen letzteren anzugliedern. Was die österreichischen Expeditionen von Jan Mayen, respective aus dem östlichen Mittelmeere und der Adria an Brachiopoden heimgebracht haben, wurde von Becher und Sturany publiciert. Die Piiblication von fossilen Brachiopoden gieng ebenfalls zumeist Hand in Hand mit den Beschreibungen von fossilen Mollusken (siehe Capitel IV). Wir verdanken beispielsweise Joachim Barrande die Kenntnis der Brachio poden aus dem böhmischen Silur, WilhelmWaagen die Beschreibungen der Salt-Rangeformen, K.Diener die Bearbeitung der Perm-Carbonfauna des Himalaya und Guido Stäche die Behandlung des Bellerophon-Vorkommens.
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Botanik und Zoologie in Österreich In den Jahren 1850 bis 1900
Titel
Botanik und Zoologie in Österreich
Untertitel
In den Jahren 1850 bis 1900
Autor
Alfred Hölder
Herausgeber
K. K. ZOOLOGISCH-BOTANISCHEN GESELLSCHAFT
Ort
Wien
Datum
1901
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
14.3 x 24.0 cm
Seiten
716
Kategorien
Naturwissenschaften Biologie
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