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80 | Wien im Ständestaat
teln.236 Viele Baumeister konnten die große Eigenleistung jedoch nicht aufbringen, die
einem Erwerb von Assanierungsbauten vorausging,237 wodurch der Fonds fast nur von
großen, finanzstarken Baufirmen genutzt werden konnte.238
2.2.1.1.1 Assanierungsgebiete
Die Assanierung städtebaulicher Gebiete wie der Freihausgründe an der Grenze des IV.
und der Wollzeile im I. Bezirk sollten alleine mit den Strategien des privaten Wohnbaus
bewältigt werden.
Der Epigone dieser Sanierungsgebiete ist im letzten städtebaulichen Projekt der Mon-
archie, der Verbauung der Gründe des ehemaligen Palais Modena im III. Bezirk, zu finden.
236 Melinz, Unger (Hg.), Wohlfahrt und Krise, 1996, S. 46.
237 Vallazza, Wir bauen auf, 1986, Dissertation, S. 195.
238 Matis, Stiefel, Baugesellschaft – A. Porr, Bd. 1, 1994, S. 329–232. Abb. 23 Fertig gestellte Stiegen-
anlage nach einem Entwurf von
Franz Matuschek zur Kirche I.,
Maria am Gestade, für die ein
Wohnhaus ohne Ersatzbau
abgerissen wurde. (Foto Gerlach
1937).
Open Access © 2017 by Böhlau Verlag Ges.m.b.H. & Co. KG, Wien Köln Weimar
Das Schwarze Wien
Bautätigkeit im Ständestaat 1934–1938
- Titel
- Das Schwarze Wien
- Untertitel
- Bautätigkeit im Ständestaat 1934–1938
- Autor
- Andreas Suttner
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien - Köln - Weimar
- Datum
- 2017
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY 4.0
- ISBN
- 978-3-205-20292-9
- Abmessungen
- 17.0 x 24.0 cm
- Seiten
- 296
- Kategorien
- Geschichte Nach 1918