Seite - 256 - in Die nordöstliche Steiermark - Eine Wanderung durch vergessene Lande

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— 256 vi,-: Pöllau „ad fabricam tarn ecclesiae parocbialis quam capellae (B. M. v. in monte prope Pöllau)" schenkte, sei die Gründerin der jetzigen Kirche am Pöllauberg gewesen, übereinstimmt. Der Bauplatz der Kirche ist so beschränkt, dass sie nach West, Süd und Ost über den Berg herausgebaut werden musste und 18 Stufen zu dem Haupt-(West)portale hinaufführen. Das Portal, 'St. Maria am Pöllauberg. wie die ganze Mittelpartie der Fagade, ist in Haustein ausgeführt und das Portal selbst durch Giebel, Fialen, Riesen, Krabben und Masswerk reichst decorirt und erinnern die den Tympanon, der leider weder durch Gemälde noch durch Sculptur ausgefüllt ist, umschliessenden Hohlkehlen mit ihren den Kehlungen folgenden Baldachinen auffällig an das Portal der Mariazeller Kirche. Vom Hauptportale gelangt man zunächst in die Vorhalle, die zwei mächtige, reich profilirte Scheidepfeiler in drei Räume theilen. Die
Die nordöstliche Steiermark Eine Wanderung durch vergessene Lande
Titel
Die nordöstliche Steiermark
Untertitel
Eine Wanderung durch vergessene Lande
Autor
Ferdinand Krauss
Verlag
-
Ort
Graz
Datum
1888
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
10.93 x 17.9 cm
Seiten
498
Kategorien
Geschichte Vor 1918