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Die Repräsentation der Habsburg-Lothringischen Dynastie in Musik, visuellen Medien und Architektur - 1618–1918
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Vom patriotischen Volkslied zur nationalen Kaiserhymne 113 14 Vgl. dazu die Gegenüberstellung bei Günter Brosche, Vorwort zu: Joseph Haydn (wie Anm. 1), 13. 15 Vgl. dazu z. B. die Melodieanalyse bei Claudia Maria Knispel, Vom Volkslied zur Nationalhymne, in: Musiktheorie 17 (2002), 195–207. 16 Zur Begriffserklärung vgl. den Beitrag von Wolfgang Fuhrmann, Volck’s Lied. Zum ‚Gattungs‘- Kontext von Haydns „Gott erhalte”, in: Haydn-Studien 10 (2013), 467–491. 17 Hans Jügen Hansen, Heil Dir im Siegerkranz. Die Hymnen der Deutschen, Oldenburg 1978, 7–11. 18 Grasberger vermutet, dass ein patriotisches Lied im zweiten Akt der Oper, das auf den Sieg auf dem Schlachtfeld anspielt, Ursache für die Wahl dieses an sich unpolitischen Stücks war. Siehe Grasber- ger, Die Hymnen Österreichs (wie Anm. 1), 30. 19 Bericht in der Wiener Zeitung, 22. Februar 1797, S. 538; zitiert auch in Oscar Teuber/Franz Schöchtner, Unser Kaiserlied. Eine Denkschrift zum Centennarium der Volkshymne, Wien 1897, 20. Vergleiche weitere zeitgenössische Berichte dieses Ereignisses in Grasberger, Die Hymnen Ös- terreichs (wie Anm. 1), 30–33. 20 Bericht der Uraufführung im Magazin der Kunst und Litteratur, Wien 1797, Jg. 5, 231–234, zitiert nach Teuber/Schöchtner, Unser Kaiserlied (wie Anm. 19), 20. 21 Brief von Saurau nach Prag, 30. Jänner 1797, abgedruckt in Grasberger, Die Hymnen Österrei- chs (wie Anm. 1), 27–28. Auch hier wird die Vorbildrolle und politische Funktion der englischen Hymne angesprochen: „Es wird Eurer Excellenz bekannt sein, welche Wirkung das bekannte eng- lische Volkslied: God save the King, auf das Volk hervorgebracht, und wie sehr dasselbe seit so langer Zeit den Nationalgeist zur gemeinschaftlichen Vertheidugung gegen auswärtige Feinde in thätiger Spannung erhalten habe.“ (27). 22 Zit. nach Grasberger, Die Hymnen Österreichs (wie Anm. 1), 27. 23 Wiener Zeitung, 22. Februar 1797, 537–539. 24 In Innsbruck war das Schauspielhaus zu diesem Zeitpunkt geschlossen und man wich auf einen Saal in der Universitätsbibliothek aus. 25 Wiener Zeitung, 22. Februar 1797, 538. 26 Pezzl, Chronik von Wien (wie Anm. 13), 260–261. 27 Auch der Kustos der Hofbibliothek, Anton Schmid, schreibt 1847 rückblickend: „Auch dürfte der- selbe [Nationalgesang] in dem damaligen Kampfe mit dem überrheinischen Dränger als ein edles Mittel dienen, die Herzen der Oesterreicher zu einem noch höheren Grade der Anhänglichkeit für den Fürsten und das Vaterland zu entflammenm und die Schaar der freiwilligen Kämpfer, welche durch ein allgemeines Aufgebot versammelt wurden, sowohl vermehren, als zum Streite begeistern.“; zit. nach Brosche, Joseph Haydn (wie Anm. 1), 11. 28 Pezzl, Chronik von Wien (wie Anm. 13), 261–269. 29 Wiener Zeitung, 6. Mai 1797, 1297. 30 Die Bezeichnungen der Kaiserhymne in den Zeitungsmeldungen ist vielfältig und unsystematisch. Am häufigsten wird sie ‚Volkslied‘ genannt, oder auch nur ‚Lied‘, ‚Gesang‘, ‚Volksgesang‘ oder ‚Me- lodie‘ bzw. ‚österreichische Volksmelodie‘. Außerdem finden sich die Bezeichnungen ‚Chor‘, ‚Cho- ral‘, ‚Hymne‘, ‚Volkshymne‘, ‚Völker-Hymnus‘ sowie schließlich ‚Nationallied‘. 31 Eduard Hanslick, Geschichte des Concertwesens in Wien, Wien 1869, 170–172. 32 Vgl. dazu Helga Lühning/Sieghard Brandenburg (Hg.), Beethoven. Zwischen Revolution und Restauration, Bonn 1989, insbesondere den Beitrag darin von Günter Schnitzler, Politische Lieder im Schaffen Beethovens, 205–227. 33 Josef Richter, Die Eipeldauer Briefe 1799–1813, 2 Bde., München 1918. Bd. I, 33. Heft (1797), Vierter Brief, 307. Auch die englische Hymne „God save the King“ wurde bald zu einem ‚streetsong‘: vgl. dazu Scholes, „God save the King!“ (wie Anm. 9), 25.
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Die Repräsentation der Habsburg-Lothringischen Dynastie in Musik, visuellen Medien und Architektur 1618–1918
Representing the Habsburg-Lorraine Dynasty in Music, Visual Media and Architecture
Titel
Die Repräsentation der Habsburg-Lothringischen Dynastie in Musik, visuellen Medien und Architektur
Untertitel
1618–1918
Herausgeber
Werner Telesko
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20507-4
Abmessungen
17.0 x 24.0 cm
Seiten
448
Kategorien
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