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Das Ohr des Fürsten 261
Anmerkungen zur Kunst am Kaiserhof finden sich in den Notizen zwar in An-
sätzen, doch waren die Namen der Träger für das Selbstverständnis des kaiserlichen
Alltags scheinbar nicht bestimmend und damit auch nicht aufzeichnungswürdig.
Letztlich eigneten sich die kurzen Einträge auch wenig zu längeren Bemerkungen zu
einzelnen Persönlichkeiten, hierzu könnten sich aber in der persönlichen Korrespon-
denz des Kaisers Hinweise finden.
Anmerkungen
1 Wien, Österreichisches Staatsarchiv, Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Habsburg-Lothringisches Fami-
lienarchiv, Sammelbände 2. Im Beitrag werden die Tagebucheinträge unter dem Tagesdatum zitiert.
Ergänzungen in den Tagebucheinträgen werden durch eckige Klammern und kursive Schreibweise
gekennzeichnet.
2 Harald Tersch, Abschusslisten. Hundert Jahre habsburgischer Kalenderkultur (1600–1700), in:
MIÖG [= Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung] 116 (2008), 92–120.
3 Zu den Tagebüchern ausführlicher Stefan Seitschek, Die sogenannten Tagebücher Kaiser Karls VI.
Ein Editionsprojekt, in: Helmut Flachenecker/Janusz Tandecki/Krzysztof Kopiński (Hg.), Edi-
tionswisschenschaftliches Kolloquium 2013. Neuere Editionen der sogenannten „Ego-Dokumente“
und andere Projekte in den Editionswissenschaften, Toruń 2015, 107–140; vgl. auch Oswald Red-
lich, Die Tagebücher Kaiser Karls VI., in: Gesamtdeutsche Vergangenheit. Festgabe für Heinrich
Ritter von Srbik, München 1938, 141–151. Stefan Seitschek, Die Tagebücher Kaiser Karls VI.
(1720–1725), phil. Diss., Wien 2017.
4 Zur Aushandlung des Wiener Friedens vgl. Ana Mur Raurell, Diplomacia secreta y paz. La corre-
spondencia de los embajadores españoles en Viena Juan Guillermo Ripperda y Luis Ripperda (1724–
1727)/Geheimdiplomatie und Friede. Die Korrespondenz der spanischen Botschafter in Wien Johan
Willem Ripperda und Ludolf Ripperda (1724–1727), 2 Bde., Madrid 2011.
5 Zu den Gruppen und deren Protagonisten am Wiener Hof zusammenfassend Andreas Pečar, Die
Ökonomie der Ehre. Der höfische Adel am Kaiserhof Karls VI. (1711−1740), Darmstadt 2003,
53–92.
6 Kardinal Wolfgang Hannibal Graf von Schrattenbach (1660−1738), Vizekönig von Neapel von
1719 bis zum Konklave 1721.
7 Andreas Pečar, Favorit ohne Geschäftsbereich. Johann Michael Graf von Althann (1679–1722)
am Kaiserhof Karls VI., in: Michael Kaiser (Hg.), Der zweite Mann im Staat. Oberste Amtsträger
und Favoriten im Umkreis der Reichsfürsten in der Frühen Neuzeit (Zeitschrift für Historische
Forschung, Beiheft 32), Berlin 2003, 331–344, hier 343.
8 Dass ein Amt bei Hof keineswegs den regelmäßigen Zugang zum Kaiser bedeutete, belegt etwa das
Beispiel des Obersthofmeisters Anton Florian Fürst von Liechtensteins, der etwa keinen Sitz in der
Geheimen Konferenz hatte (Pečar, Ökonomie [wie Anm. 5], 61 f.) und in den Tagebüchern im
Untersuchungszeitraum nur bei dessen Tod im Oktober 1721 Erwähnung findet.
9 Pečar, Ökonomie (wie Anm. 5), 90.
10 Dazu Max Braubach, Prinz Eugen von Savoyen, Bd. 4: Der Staatsmann, Wien 1965, 40–87,
115–215. Zu Bonneval auch Heinrich Benedikt, Der Pascha-Graf Alexander von Bonneval (1675–
1747), Graz 1959.
Die Repräsentation der Habsburg-Lothringischen Dynastie in Musik, visuellen Medien und Architektur
1618–1918
Representing the Habsburg-Lorraine Dynasty in Music, Visual Media and Architecture
- Titel
- Die Repräsentation der Habsburg-Lothringischen Dynastie in Musik, visuellen Medien und Architektur
- Untertitel
- 1618–1918
- Herausgeber
- Werner Telesko
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2017
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY 4.0
- ISBN
- 978-3-205-20507-4
- Abmessungen
- 17.0 x 24.0 cm
- Seiten
- 448
- Kategorien
- Geschichte Vor 1918