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Die Votivkirche in Wien - Denkschrift des Baucomités
Seite - 73 -
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uon l W.MX! Gulden be- willigt, welcher durch die von der Stndtgemeinde stüssig gemachte erslc i^nte von 90.000 Gulden des dem Ausbau der Thürme gewidmeten Geschenkes sich somit wieder auf jene Gnu- summe erhöhte, lvelche in den lahren l864 und 130^» zur Fortsetzung des Gaues gedient hatte. HlVeue Vorschläge der üauleitung, des Uerivnltuugsrnthes uud Gnucomitcs, und ucue Unterhandlungen der Gehördcu folgten nun wieder und sührtcu m deiu ^icle, daß Seine Majestät mit nllerhöchftcr Entschließung vom l l. Männer l30? zu genehmigen gernhte, die zur Fortführung des Gaues der Uotiukirche in den nächftcn lahren erforderlichen Geldmittel sollten in der Meise beschafft werden, daß aus dem Staatsschätze durch sechs lahre ein Ücitrag uon Einhundert Taufend Gulden vorbehaltlich der küuNigcn verfassungsmäßigen Gchnndluug bei Feststellung des Gudgets, und aus dem uiederölter- reichischen NeligionZfonde ein ücitrag uon fünfzehn Tanfend Gulden ebenfalls durch sechs Jahre, endlich aus dem Stndterweiterungsfonde vorläufig nur für Ein Inhr der Getrag von zwanzig Taufend Gulden geleistet werde, was im Uereine mit den eigenen Einkünften des Gnufondes nnd uuter Uerwenduug des noch durch vier lahre fliifsigen Gcitrnges der Eommuue Mien mfnmmcn eine jährliche Ünufuinme vou !!)^>.00i> Gulden ergab. Unter dem Eindrucke des tragifcheu Endes, welches der verewigte Stifter der Uotwkirche iu jeuem lahre nahm, war es doch ein Trostgedanke, die Meiler- führung seines Merkes so gesichert m fehcn. ^He mehr der Gnu seiner Uolleudung entgegenging, desto dringender wurden die Fragen nach Herstellung des Gilderschmuckes und der inneren Ausstattung. Uor allem hätte die -Xusführnng der Jiguren und sonstigen Sculpturcn der Außenseite mit dem Fortschreiten des Ganes stets gleichen Schritt halten müssen, was nicht immer zn erreichen war. Aie Gnuleitung hatte nicht verabsäumt, schon frühzeitig die ,Xus!ncrksamkeit des Gaucomites darauf hiumlcnkeu. llie erste -Xnregung der Sache datirt bereits aus dem Jahre IZ57, als es sich um die Herstellung uon Modellen für die an der üirche amubringen- den Wasserspeier handelte. Es wurden damals über die zweckmäßigste ,Xrt, in welcher der Figurenschmuck ausgeführt werden solle, die
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Die Votivkirche in Wien - Denkschrift des Baucomités
Titel
Die Votivkirche in Wien - Denkschrift des Baucomités
Autor
Moriz Thausing
Verlag
Verlag von R. v. Waldheim
Ort
Wien
Datum
1879
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
25.0 x 33.2 cm
Seiten
148
Schlagwörter
Kirche, Kunstgeschichte, Architektur
Kategorien
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