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Was macht die Digitalisierung mit den Hochschulen? - Einwürfe und Provokationen
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völkerungsschichten anbietet, zeichnet einenWeg vor, auf dem eine Entwicklungverlaufenkönnte.Durchsetzenkannsiesichabernur,wenn sie ins SystemderHochschulen integriertwerdenkann. Entwicklungsprozesse/Fortschrittsprojekte kçnnen amWiderstand von Schl!s- selfiguren und -institutionen zerbrechen. DigitaleTransformationmuss fertig gedachtwerden: EineDigitali- sierungvor-digitalerStrukturenistkeinAngebot,das ineinerNetzkultur bestehenkann.WennalsoHochschulenvielEnergiedarauf verwenden, klassische Seminare und Verwaltungsaufgaben in Lernmanagement- Systemenabzubilden, investierensiedamitnicht indieZukunft, sondern in eineÜbergangslösung, die entweder Steinbruch bleibt oder bald zu solch einemwird. PrivateUnternehmenkçnnenguteLçsungen entwickelnund inkurzerZeit viele Ressourcen in einProjekt investieren. Sie!bernehmen aber prim"r çkonomische, nicht gesellschaftlicheVerantwortungund sinddeshalbkeine verl"sslichenPartner f!r gesellschaftlich bedeutsame Institutionen. Digitale Standards können dort disruptiv wirken, wo wenig Ver- trauen vorhanden ist, dieUsabilitymassiv verbessertwerden kannoder der Preis drastisch sinkt. Klassisches Beispiel ist etwaUber:Die Taxi- Software verbessert auf einen Schlag für Kundinnen und Kundenwie auch fürFahrerinnenundFahrerdieBenutzerfreundlichkeit.Mit einem AutomitfahrenundPassagiere ineinemAutobefördernwirddurchUber viel einfacher, aber auch sicherer:Uber garantiert auf beide Seiten eine bestimmteQualität und einen festgelegtenAblauf.Dazu subventioniert das Unternehmen mit Investitionen die Fahrten, so dass die Preise deutlich unter denen etablierterTaxis liegen. Google Books hat in einem Segment operiert, wo Preise kaum eine Rolle spielen, weil entsprechende Bücher in Bibliotheken ausgeliehen odergelesenwerden.Dortbesteht aucheinVertrauensverhältnis zuden Angestellten, die oft auch beratend wirken. Die Usability eines ge- scanntenBuches dürfte in einigenAspekten deutlich besser sein (Such- funktion), in anderen aber auchmassiv schlechter (langeLadezeiten bei großen Scans, Abhängigkeit von einem digitalen Endgerät, fehlende Haptik desBuches). Werfen wir, ausgehend von diesen Vermutungen, einen Blick auf die digitaleTransformationderHochschulen, so zeichnet sich eineEinsicht ab: Die Entwicklung wird – so die naheliegende Vermutung – von PhilippeWampfler160
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Was macht die Digitalisierung mit den Hochschulen? Einwürfe und Provokationen
Titel
Was macht die Digitalisierung mit den Hochschulen?
Untertitel
Einwürfe und Provokationen
Autoren
Marko Demantowsky
Gerhard Lauer
Robin Schmidt
Herausgeber
Bert te Wildt
Verlag
De Gruyter Open Ltd
Ort
Oldenburg
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-11-067326-5
Abmessungen
15.5 x 23.0 cm
Seiten
206
Schlagwörter
Bildung, Schule, Technik, Universität, Digitalisierung
Kategorie
Technik
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