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Dinge – Nutzer – Netze - Von der Virtualisierung des Musealen zur Musealisierung des Virtuellen
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Fallstudien | 373 und in Angebot und Präsentation den frühen 2000er Jahren entsprechende Original- website, die ›for historical reference‹161 archiviert und online belassen wurde. Unter www.dam.org lässt sich die aktuelle Webpräsenz ausrufen, deren Startseite zur Wahl zwischen drei Hauptsegmenten auffordert: DAM Museum führt zur Homepage des eigentlichen virtuellen Museums,162 DAM Gallery zu einer Infoseite über die physi- sche Galerie in Berlin,163 und DAM Award zum Webauftritt des DAM Digital Art Award (DDAA),164 mit dem das DAM Digital-Künstler für Lebenswerke oder wich- tige Werksgruppen ehrt. Schon eine erste, oberflächliche Inaugenscheinnahme der Museums-Homepage lässt deutlich werden, dass das DAM mehr als nur Plattform für virtuell-museale Dar- bietungen sein will. Während unterhalb der die Startseite krönenden Navigations- leiste drei Kacheln unmittelbar Museum und Sammlung betreffen (About Us, Fea- tured Artist und Featured Exhibition), folgt auf diese direkt ein News-Bereich, der ausdrücklich über das DAM selbst hinausblickt.165 Dieser weist auf Ausstellungen zu digitaler Kunst im In- und Ausland ebenso hin wie auf Veröffentlichungen, Preisaus- schreibungen und -verleihungen sowie Interviews und Performances. Das auch über die Navigationsleiste anzusteuernde Nachrichtenarchiv reicht zurück bis zum Start der neuen Museumsseite im Jahre 2009.166 Unterhalb des virtuellen Nachrichtenti- ckers bietet die Startseite zwei Zugänge zur Sammlung an. Die Option Explore by artist ermöglicht die Erschließung der Bestände über die Namen von Künstlern. Zu diesem Zweck steht eine seitwärts scrollbare Leiste zur Verfügung, auf der die ver- tretenen Personen alphabetisch aufgelistet sind – repräsentiert nicht durch Fotogra- fien der Person, sondern Miniaturdarstellungen wichtiger Werke. Die Option Timeli- nes by era and artist öffnet eine Seite, auf der diese Zugriffsleiste in drei Ebenen aufgefächert wird, die entscheidende Perioden in der Entwicklung der Computer- kunst abbilden sollen.167 Phase 1 befasst sich mit den ab 1956 wirkenden »Pionieren«, denen 1986 die vor allem auf digitale Bilderzeugung fokussierte Phase 2 in Form der »paintbox era« folgt, 1996 dann die Performance- und Installationskunst betonende »multimedia era«168. Wählt man einen Künstler aus – z.B. den 1950 geborenen und der ›Paintbox‹-Ära zugeordneten Deutschen Gerhard Mantz – so gelangt man zu- nächst auf eine mit der Abbildung eines Beispielwerkes und einer Kurzbeschreibung 161 http://www.digitalartmuseum.org/intro.html vom 15.11.2015. 162 Vgl. http://dam.org/home vom 15.11.2015. 163 Vgl. http://www.dam-gallery.de/index.php?id=9 vom 15.11.2015. 164 Vgl. http://www.ddaa-online.org/ vom 15.11.2015. 165 Vgl. http://dam.org/home vom 15.11.2015. 166 Vgl. http://dam.org/newsarchive/2014 vom 15.11.2015. 167 Vgl. http://dam.org/artists vom 15.11.2015. 168 Ebd.
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Dinge – Nutzer – Netze Von der Virtualisierung des Musealen zur Musealisierung des Virtuellen
Titel
Dinge – Nutzer – Netze
Untertitel
Von der Virtualisierung des Musealen zur Musealisierung des Virtuellen
Autor
Dennis Niewerth
Verlag
transcript Verlag
Datum
2018
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-8394-4232-6
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
428
Schlagwörter
Virtualität, Kulturerbe, Digitalisierung, Neue Medien, Kulturmanagement, Museumswissenschaft, Digitale Medien, Mediengeschichte
Kategorie
Medien
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